00:00:04: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Kiss Talk.
00:00:08: Ja, es geht mir wieder gut, ich bin zurück und in dieser Folge holen wir tatsächlich das Interview von vor zwei Wochen nach.
00:00:17: Ich begrüße euch zur letzten Ausgabe im Jahr twenty-fünfundzwanzig.
00:00:24: Wir starten in die Wintersaison kurz für Weihnachten.
00:00:28: Ich hoffe ihr fahrt alle ein bisschen runter.
00:00:31: und genießt die vorweinerliche Stimmung in der Stadt und habt den ganzen Weihnachtsstress schon hinter euch gelassen.
00:00:39: Gleichzeitig passiert aber noch erstaunlich viel.
00:00:41: In den Cafés, in Veranstaltungsräumen hinter den Kulissen der Stadt.
00:00:46: Und genau darüber sprechen wir heute.
00:00:48: In dieser Folge von Kis Talk schauen wir auf das, was sich kurz vor dem Jahreswechsel tut.
00:00:53: Was sich verändert, was bleibt und wo gerade richtig Bewegung drin ist.
00:00:58: Mit Kissing und Kompakt.
00:00:59: Mit Treff im Turm, mit der nachgehoulten Folge und in Wo geht was?
00:01:06: In den nächsten Tagen und Themen, die unsere Stadt auch über die Feiertage hinaus beschäftigen.
00:01:12: Also lehnt euch zurück, macht die Kopfhörer an, schnappt euch eine Tasse Glühwein oder Tee.
00:01:18: und willkommen zu einer neuen Folge
00:01:21: von
00:01:21: Kistrock.
00:01:57: Der Kissinger Winterzauber ist eröffnet.
00:02:00: Traditionell, wie ihr gerade gehört habt, durch das Jugendmusikor der Stadt.
00:02:06: Diesmal sogar mit Gesang.
00:02:08: Und wie der Musikschulleiter Matthias Zul sagte, das Auftaktkonzert des Kissinger Winterzaubers gehört zu einem der emotionalsten und wichtigsten Konzerte im Kalender des Jugendmusikors.
00:02:25: Meine große Empfehlung, falls ihr Das Jugendmusik-Core, bisher noch nicht im Konzertzahl gesehen hat, lasst euch das in Zukunft nicht entgehen, besucht eines dieser Konzerte und lasst euch von der Musik verzaubern.
00:02:41: Machen wir weiter mit einer guten Nachricht für alle Café-Fans.
00:02:45: Das Kaffee-Kaiser bleibt uns erhalten und zwar ohne Zwangspause.
00:02:50: Wenn die Familie Borscht Mitte Februar, zum letzten Mal abschließt, geht am nächsten Tag schon wieder das Licht an.
00:02:59: Neuer Pächter wird Antu
00:03:01: Pam.
00:03:01: thirty-five Jahre
00:03:03: alt, vielen bekannt durch die Moonsushi-Bar in Bad Kissingen und Bad Neustadt.
00:03:08: Der Name bleibt, das Café bleibt Café und auch das Team bleibt an Bord.
00:03:13: Die Kuchen kommen erst mal weiter aus Sandberg.
00:03:16: Später soll's regional und nachhaltig weitergehen.
00:03:20: Grösse Veränderungen?
00:03:22: Ja,
00:03:22: aber mit Ruhe.
00:03:23: Ein frischer Anstrich ist frühestens zwei tausend siebenundzwanzig geplant.
00:03:27: Kurz gesagt Kontinuität statt Kaltstart.
00:03:32: Dann ein Thema, bei dem es ziemlich flattert.
00:03:34: Im besten Sinne.
00:03:36: Der Wildpark Klaushof plant einen Neubau für das Eulengehege.
00:03:40: Größer, höher, wetterfester und aus heimischen Lärchenholz.
00:03:45: Finanziert wird das Ganze größtenteils durch den Förderverein.
00:03:49: Ein kleiner Beitrag fehlt aber noch.
00:03:51: Und da kommt die Eulenfederaktion ins Spiel.
00:03:54: Spenden ab fünfzig Euro mit gravierter Holzfeder eine für Zuhause und eine für die große Eulenskulptur im Park.
00:04:04: Sichtbares Engagement für Arten- und Umweltschutz, das man wortwörtlich anfassen kann.
00:04:10: Mitmachen geht noch bis Ende Januar.
00:04:14: Wer lieber nachhaltig denkt, statt flattert, für den gibt es die nächste Info.
00:04:19: Der Nachhaltigkeitspreis, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr Vereine Unternehmen, Schulen, eigentlich alle, die gute Ideen für Umwelt, Klima und Gesellschaft haben.
00:04:36: Insgesamt stehen zehn Tausend Euro Preisgeld bereit.
00:04:39: Bewerbungsschluss ist der erste März, und ein Blick auf die bisherigen Preisträger zeigt, dass es kein Schaufensterpreis, sondern echte Praxis vor Ort.
00:04:51: Eine weitere interessante Nachricht ist gerade kurz vor Redaktionsschluss noch reingerichtet.
00:04:58: Flattert.
00:05:00: Kennt ihr noch den Spielplatz in der Lindesmühle direkt gegenüber von den Tennisplätzen?
00:05:08: Ich war damals mit unserer Tochter, als sie noch klein war, sehr oft dort.
00:05:12: Leider liegt das Gelände schon seit längerer Zeit brach.
00:05:15: Aber es tut sich was.
00:05:17: Oberbürgermeister und die Bauamtsleitung Christine Schwind haben in diesen Tagen die Pläne für das Areal vorgestellt.
00:05:25: Es wird Ruhebereiche geben.
00:05:27: Mit für viel Atemvielfalt, ein Spielplatz und eine Buhlstrecke wird auch da sein.
00:05:34: Und das Beste?
00:05:35: Bereits im Sommer, im Sommer, soll alles fertig sein und kann wieder bespielt werden.
00:05:42: Und zum Schluss noch ein größerer strategischer Schritt.
00:05:46: Die Staatsbad GmbH bekommt Verstärkung an der Spitze.
00:05:48: Sebastian Dresbach wird ab dem zweiten Februar, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, neue Geschäftsführer und ergänzt das Team um Daniel Bahnen und Progurist Sven Wirsing.
00:05:59: Ziel, weniger Repräsentation, mehr Management, mehr Marktorientierung, bessere Auslastung, mehr Wertschöpfung.
00:06:06: Passend dazu wird die Veranstaltungsabteilung der Stadt schon zum Jahresbeginn ins Staatsbad integriert.
00:06:13: Der eingeschlagenen Umbaukurs wird also nicht nur angekündigt, sondern konsequent weitergegangen.
00:06:19: Hört euch dazu auch unsere Sonderfolge von letzter Woche an.
00:06:22: Hier habe ich direkt mit unserem neuen Kuhdirektor Sebastian Driesbach sprechen können.
00:06:28: Das war Kissingen Kompakt.
00:06:30: Alles Wichtige aus der Stadt, ohne Umwege, aber mit Blick fürs Wesentliche.
00:06:38: Echte Menschen, echte Meinungen.
00:06:40: Das ist Treff im Turm.
00:06:44: Willkommen zu einer neuen Ausgabe, Treff im Turm.
00:06:46: Heute wirds familiär, tatkräftig und unternehmerisch, gleich dreimal spannend.
00:06:50: Ich sitze hier mit Blick über ganz Bad Kissingen.
00:06:53: Wenn jetzt nicht schon Dezember wäre und es noch hell wäre, könnten wir sogar bis zum Schweizer Haus runter gucken.
00:06:59: Ein Gebäude, das viele Geschichten erzählt und ein paar neue bekommt.
00:07:02: Heute.
00:07:03: habe ich drei Männer zu Gast, die Bad Kissing nicht nur bewegen, sondern Eigenstellen sogar komplett neu sortieren.
00:07:10: Aus einer echten Physiotherapeutendynastie heraus hat sich ein Unternehmen entwickelt, das inzwischen weit über die Gesundheitsbranche hinausreicht.
00:07:18: Ich freue mich sehr über Thorsten Blasdörfer und seine Söhne Felix und Julius.
00:07:23: Schön, dass ihr da seid.
00:07:24: Schön, dass wir da sein dürfen.
00:07:26: Ja,
00:07:27: gerne.
00:07:28: Bevor wir über Schweizer Haus sprechen, Boutique-Hotel, Event, Event-Location, schaue mir erst mal zu den Wurzeln, da schaue ich zu dir rüber, Thorsten.
00:07:41: Die Blastörfers, das ist ja für viele hier in der Region ein Begriff aus der Physiotherapie.
00:07:48: Die hat dein Vater die erste Praxis gegründet.
00:07:53: Seitdem seid ihr hier irgendwie eine feste Gesundheitsgröße.
00:07:58: Du bist ja damit aufgewachsen in dem Unternehmen deines Vaters und hast es jetzt mit weiter ausgebaut.
00:08:03: Wie hat dich so ein Umfeld eines Selbstständigen Physiotherapeuten geprägt bis heute?
00:08:11: Gut, also wie gesagt, ich bin zweite Generation.
00:08:16: Erste Generation sind meine Eltern, meinen Vater als Masseur und medizinischer Bademeister, meine Mutter als medizinische Fußpflegerin, haben so den Grundstück gelegt.
00:08:26: Erst den Mastbach sind nach drei Jahren dann umgezogen, nach Eldingshausen als Ortsteil von Allenbach und seit dreiundneunzig sind wir hier im Bad Kissingen.
00:08:38: Erst als Privatpraxis und dann einige Jahre später dann als Kassenpraxis auch genehmigt worden.
00:08:45: Und ja, wie hat mich das ganze Umfeld geprägt?
00:08:48: Ich bin als Kind sehr, sehr oft am Wochenende mit zur Sportveranstaltung, weil mein Vater Sportfüße-Therapeut war.
00:08:56: Der hat in der Regel so zwischen sieben und neun Fußballmannschaften gehabt.
00:09:01: Und das heißt, früher war nicht die zentrale Notaufnahme oft im Krankenhaus, sondern bei uns zu Hause.
00:09:08: Und das heißt, Ich war natürlich dann an einem Tag immer mehr oder weniger mit am Sportplatz.
00:09:15: Am nächsten Tag war ich dann mit in der Praxis und habe mir die Verletzungen angeschaut und habe geguckt, wie die Sportler dann die Treppen runtergelaufen sind damals noch und wie der eine oder andere dann schon wieder halb geheilt oder sehr gut versorgt, wie der die Praxis verlassen hat.
00:09:32: Und das hat mich natürlich geprägt.
00:09:35: Als Kind hab ich nicht mit Spielfiguren gespielt, sondern mit Fango.
00:09:38: Okay.
00:09:41: Auch nicht, war zumindest immer warm.
00:09:42: War immer warm, genau.
00:09:44: War immer warm.
00:09:45: Ich hab auch gelesen, du hast selbst studiert, bist sogar promoviert.
00:09:50: Also ich hab dich falsch vorgestellt.
00:09:52: Dr.
00:09:52: Tost-Brasdäufer.
00:09:56: Ja, unterschiedliche Qualifikationen aufgebaut, Public Health, sectionale Heilpraktiker.
00:10:02: War das für dich dann von Anfang an klar, du gehst in die Gesundheitsbrau?
00:10:06: oder warum hast du diesen Weg für dich auch gewählt?
00:10:11: Ich habe schon sehr gerne immer gelehrt, also in der Schule war ich immer derjenige, der den Mitschülern erklärt hat, wie die Aufgaben funktionieren und habe dann teilweise Nachhilfe gegeben bei anderen.
00:10:25: Schülern und habe dann gemerkt, Mensch, also irgendwas mit Lehramt studieren wäre ganz gut.
00:10:32: Ich war dann aber an der falschen Schule dafür.
00:10:34: Ich hatte also Wirtschaftsschule gemacht und dann später Facharbitur Wirtschaft und habe natürlich da eher die wirtschaftliche Richtung gehabt.
00:10:42: und das hat für das Lehramt so wie ich studieren wollte für den höheren Dienst dann nicht gereicht als Grundqualifikation.
00:10:49: Und ja, dann habe ich, nachdem ich so mein Traum des Volkswirtes nicht machen konnte.
00:10:57: Hatte ich so ein paar prägende Einschnitte.
00:11:00: Ich war hier in Bad Kissingen, war mit einem Freund von damals bei einer Physiotherapiebehandlung und habe dazugeguckt und gemerkt, Mensch.
00:11:10: Der Bereich Bewegung, Sport und also dieses ganze Händling rund um die Physiotherapie interessiert mich da sehr stark.
00:11:18: Und mein Vater hat ja doch mehr Sportler betreut und massiert und Sauna und das Ganze gehabt.
00:11:23: Aber das war nochmal ein ganz anderes Herangehen.
00:11:26: Und es hat mir so gut gefallen, dass ich dann gesagt habe, Mensch, den Beruf kann ich mir vorstellen.
00:11:32: Und so habe ich dann letztendlich dann auch nach meinen Fachabitur für Wirtschaft dann mich an mehreren Schulen beworben und bin dann dann einer genommen worden, die eine Doppelausbildung macht, also Gymnastiklehrer und Physiotherapeut und anstatt sechs Jahren kann man das in vier Jahren machen.
00:11:52: und deswegen bin ich dann nach Koburg und habe dort dann meine Grundausbildung in der Physiotherapeutin als Gymnastiklehrer gemacht und konnte dann letztlich doch unterrichten sozusagen.
00:12:05: da meine Gymnastikgruppen hatte, die ich bis vor vier, fünf Jahren auch noch vollzogen habe.
00:12:12: Ich habe also über vormundzwanzig Jahre Mittwochsabend immer Gymnastikgruppen gehalten.
00:12:18: Was mich neulich auch beeindruckt hat, als du uns auf der Straße getroffen hast, hast du gesagt, du stehst auch immer noch... an der Liege, also du bist auch immer noch als aktiv als Physiotherapeut.
00:12:29: Ja, mehrere Tage in der Woche, wo ich noch behandle und relativ intensiv da auch tätig bin und auch viele langjährige Patienten habe.
00:12:40: und ja, also das mache ich sehr gerne und ich finde, der Bezug zur Basis sollte immer noch da sein und dadurch ist es mir natürlich möglich, gut mit den Kollegen zu sprechen, weil ich die Sorgen und Nöte aus erster Hand kenne und dann auch immer up-to-date bin, was halt so aktuell angesagt ist oder trennt sind.
00:12:59: Lass uns nochmal bei der Lehre bleiben, weil ich das ganz spannend finde.
00:13:02: Ihr habt dann ja auch eine Berufsschule gegründet.
00:13:08: Hat das auch so, war das für dich so, wo du gesagt hast, naja, das ist so, weil du eben gesagt hast, hast ja gesagt, du wolltest eigentlich Ursprüngung immer mal Lehre werden, also du wolltest es gerne... Hat es auch da eine Rolle gespielt, diese Schule mit zu gründen oder ist es ein auf den Fachkräftemangel bezogen?
00:13:25: Es ist beides.
00:13:26: Es ist auf der einen Seite eine Art Selbstverwirklichung, indem man einfach die Dinge, die man erlandt hat und die Fähigkeiten, die man hat und dass man die da auch wirklich mal vollumfänglich einsetzen kann.
00:13:37: Ich bin ja immerhin Schulleiter der Schule.
00:13:40: Und die andere Geschichte ist natürlich ... Das momentan, die Situation so ist, dass in manchen Berufen, ich spreche hier von Physiotherapie, Ergotherapie, Logobidi oder auch Podologie, dass da einfach massiver Fachkräfe im Mangel herrscht und wir dendenziell aus vielen Ländern Zuzüge haben und Therapeuten und ich natürlich auch sehr gerne hier den Landkreis Bad Kissingen als Bildungsstandort für Gesundheitsfachberufe etablieren wollte, weil einfach wir haben hier siebzehn Reha-Kliniken oder siebzehn Kliniken seinen riesen Bedarf.
00:14:23: und ja und es ist auch ein sehr großer Wunsch der Schüler, hier ortsnah eine Ausbildung machen zu können und wir haben mittlerweile, wir sind ja mit zwei Klassen komplett voll gestartet und von der dritten Klasse sind auch für nächstes Jahr von fünfundzwanzig Plätzen glaube ich schon ... siebzehn oder achtzehn ... ... Ausbildungsverträge rausgegangen ... ... für September nächsten Jahres, das heißt ... ... eigentlich gibt's nur noch sieben, acht ... ... Plätze und dann sind ... ... seventy auszubildende knapp ... ... allein an der Berufsschule.
00:15:00: Ja, das mache ich ja zusammen ... ... mit meinem ... ... Partner mit der Heskuru gelegen, ... ... habe ich das gemacht und ... ... ja, wir haben ein super Team, ... ... erfahrene Lehrkräfte, ist also keine ... Schule, wie man es sonst kennt, die gründet sich neu, sondern ist ein Lehrer mit, denke ich, über hundert Jahren Lehrerfahrung, die da sich zusammengetroffen haben.
00:15:22: Ja, aber ich denke, das ist ganz wichtig.
00:15:24: Du hast es ja auf beiden Seiten, du hast auf der einen Seite klar den Nachwuchsmangel an den Fürsertherapeuten, aber ich denke, Lehrer zu finden, die auch entsprechende Qualifikation haben, würde auch nicht so einfach zu sein.
00:15:34: Auf der einen Seite freue ich mich sehr, auf der anderen Seite finde ich es natürlich schwierig.
00:15:39: Es sind die Qualifizierungsanforderungen massiv angehoren worden in der Lehre für Gesundheitskraftberufe.
00:15:47: Jeder, der jetzt hier draußen ist und kennt den öffentlichen Dienst, weiß das.
00:15:53: QE-III, QE-IV, das heißt also gehobener oder höherer Dienst und es ist verschiedene Stellen und Unterrichts.
00:16:03: Fächer dürfen nur von QEV, also von Leuten, die einen Universitätsabschluss auch haben unterrichtet werden.
00:16:11: Und davon gibt es noch nicht so viele Physiotherapeutinnen.
00:16:13: Wir haben leider noch nicht die Dichte wie in den ausländischen Bereichen.
00:16:21: gehobener Dienst haben wir einige bei uns und die dürfen die ganzen praktischen Fächer unterrichten und wir sind da recht weit und breit aufgestellt und haben sehr regen Zulab auch an Lehrkräften.
00:16:32: Also keine Not.
00:16:35: Ja, dann kommen wir mal so langsam auf das Familienunternehmen.
00:16:38: Mittlerweile habt ihr ja seit ihr an extrem gewachsen in den letzten Jahren.
00:16:44: Ihr habt über elf Standorte.
00:16:47: Ja gut, dreihundert Mitarbeiter oder oben die dreihundert Mitarbeiter, glaube ich.
00:16:51: Das ist ja jetzt nicht mehr so ein kleiner Physiotherapiepraxis, sondern das ist ja schon was richtig großes.
00:17:01: Ist es für dich trotzdem aber noch ein, oder für euch, ein Familienunternehmen?
00:17:09: Das ist einer der wichtigsten Fragen, die wir uns immer stellen.
00:17:14: Die Frage ist, wie definiert man das Ganze?
00:17:17: Wir sind im Moment knapp sechs, sieben Familienmitglieder, die tagtäglich weit über die normale Arbeitszeit hinaus schauen, dass alles läuft.
00:17:30: Und ja, ich würde uns als Familienunternehmen natürlich bezeichnen.
00:17:38: Und wenn man jetzt mal sieht, wir hatten eine Weihnachtsfeier.
00:17:42: Bei der Weihnachtsfeier die Vorbereitung und die Nachbereitung hat zum größten Teil des Familienunternehmens, so sagt die Familie, vorbereitet und wieder nachbereitet.
00:17:55: Wir haben auch ein offenes Ohr für unsere Mitarbeiter.
00:18:00: Ja, jetzt habe ich zwei von den sechs angesprochenen, sind jetzt noch weiter da.
00:18:05: Julius Felix, wann war für euch eigentlich klar, ihr seid ja doch jetzt noch relativ jung an Jahren, aber wann war für euch klar, dass ihr gesagt habt, ja, wir mischen beim Vater und bei der Mutter mit?
00:18:19: Also eigentlich habe ich mir geschworen, nie mitzumischen, weil wenn man so unternehmerisch aufwächst, wenn man nie was anderes kennt und eigentlich viel miterlebt hat, was es bedeutet, Unternehmer zu sein, auch sagen wir mal, wenn man weniger Zeit hat für die Familie, Zumindest für meinen Teil, ich sag damit will ich ja nie was zu tun haben.
00:18:45: Dann bin ich nach Bayreuth gegangen, hab da studiert, also weil mein Vaters vorhin angesprochen hat, mit dem Volkswirt, dann bin ich tatsächlich in die Richtung gegangen.
00:18:56: Ich hab ja Endeffekt Sportökonomie studiert, also Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunktsport und noch Recht dazu.
00:19:07: Und dann ist was ganz Interessantes passiert, und zwar Corona.
00:19:11: Ja.
00:19:12: Und während Corona wurde ich aus Bayreuth zurückgezogen.
00:19:16: Und mein Vater vielleicht war es eingespielt.
00:19:19: Ich weiß es bis heute nicht.
00:19:20: Ich weiß es nicht, ob was ich dabei was gedacht hat.
00:19:23: Hat mir den Tipp gegeben, weil ich nach einem Universitätspraktikum gesucht habe.
00:19:27: Es war natürlich nicht ganz so einfach in der Corona Phase.
00:19:30: Ja, Felix, wie sieht es denn aus?
00:19:31: Hättest du nicht Lust, mit deinem Kumpel einen Fitnessstudio zu eröffnen?
00:19:36: In der Zeit habe ich nichts anderes gemacht, außer ins Fitnessstudio zu gehen, ein bisschen in die Uni und zu feiern, wie man es halt
00:19:43: manchmal macht.
00:19:45: Und dann habe ich gesagt, ja, das hört sich ja richtig gut an.
00:19:48: In der Zeit, wo keiner irgendwie einen Praktikum bekommt, habe ich diese Möglichkeit.
00:19:53: Und dann hat mir dieses selbstständige Arbeiten so gut gefallen.
00:19:57: dass ich glaube im Februar einundzwanzig, das war einen oder zwei Monate nach meinem Abschluss von diesem Praktikum, die erste Firma damals noch zusammen mit meiner Schwester eröffnet habe, den Patienten-Fahrdienst, als, sagen wir mal, qualitätssteigernde Maßnahme für unsere Reha-Klinik in Schweinfurt.
00:20:19: Der hat sich seitdem auch wahnsinnig entwickelt.
00:20:22: Meine Frau hat dann die Leitung übernommen.
00:20:24: Es ist super viel passiert.
00:20:26: Und irgendwie ab dem Moment war ich dann drin.
00:20:29: Ich habe dann zwar während dem Studium schon, um mir mein Taschengeld aufzubessern, als Einkäufer der Therapiezentren Blasterver funktioniert, wo ich bis heute aus emotionaler Sicht immer noch nicht hinbekommen habe, diesen Posten wieder abzugeben.
00:20:46: Aber irgendwie hat sich das dann einfach entwickelt.
00:20:50: Und das ist, glaube ich, auch was ein Familienunternehmen.
00:20:53: ausmacht, wenn man die Möglichkeit bekommt und sich aktiv dafür entscheidet, dann entwickelt sich das einfach.
00:21:01: Entweder es passt oder es passt
00:21:04: nicht.
00:21:07: Es hat sich dann einfach entwickelt durch diese Geschäftstüchtigkeit, auch mit meinem Bruder dann zusammen.
00:21:14: Wir haben wirklich Firmen gegründet, auch zu zweit dann schon, die er jetzt alleine weiterführt.
00:21:21: Sachen produzieren lassen in China.
00:21:24: Schneidebretter, die wir dann auf Amazon verkauft haben.
00:21:28: Wir haben Druckerpatronen verkauft.
00:21:30: Irgendwie sind wir dann voll in diese Unternehmerwelt reingerutscht.
00:21:34: Und dadurch, dass unser Vater ja da doch einige Expertise mitbringt, hat sich das dann einfach entwickelt.
00:21:41: Es wird immer größer.
00:21:43: Wir konnten uns viel abgucken.
00:21:45: Und dann sind wir eben dieses Jahr, ich am ersten Fünften und mein Bruder.
00:21:50: zwei oder drei Monate später dann aktiv eben mit in die Geschäfte eingestiegen.
00:21:55: Nebenbei hatten wir unsere schon laufenden Unternehmungen.
00:21:59: Und ja, so ist das Ganze entstanden.
00:22:01: Das ist so ein bisschen die Geschichte.
00:22:04: Ich bin richtig glücklich, dass es so ist und Familienunternehmen macht es auch aus.
00:22:09: Wir sitzen jetzt hier zu dritt an einem schönen Abend und können gemeinsam über unsere Arbeit sprechen.
00:22:15: Und es ist tatsächlich so, wir verbringen unglaublich viel Zeit miteinander.
00:22:20: jetzt auch durch unser Büro in Bad Kissingen.
00:22:23: Also es ist einfach was Schönes mit den Menschen, die ja auch außerhalb von der Arbeit am wichtigsten für dich sind, auch noch zu arbeiten.
00:22:31: Also ich kann jedem empfehlen, Familienunternehmen funktioniert auf jeden Fall, wenn man sich darauf einlässt.
00:22:36: Genau, ich glaube, da gehört ziemlich viel dazu, Julius.
00:22:40: Von dir natürlich möchte ich auch wissen, wie du da dazugekommen bist.
00:22:44: Felix hat ja schon ein bisschen gesagt, aber ist denn wirklich alles immer so harmonisch?
00:22:51: Ich verantworte erst mal die erste Frage, wie das so dazu gekommen ist.
00:22:55: Bei mir war es so eigentlich auch nicht geplant, wie auch beim Felix.
00:23:01: Ich habe meine zehnte Klasse im Gymnasium in Bad Kissingen, sage ich mal, fertig gemacht.
00:23:08: Ich habe dem Felix zu dem Zeitpunkt gefragt, wie ist denn so das Studium, lohnt es sich, macht es auch.
00:23:14: Sag ich mal vom Wissen her, was du da einfach für den Mehrwert bekommst, macht das Sinn, sag ich mal, noch bis zur zwölften Klasse fertig zu machen und dann den Studienweg zu gehen.
00:23:24: Er hat mir dann, sag ich mal, klar gemacht, dass es sich, also für ihn jetzt nicht so sehr gelohnt hat.
00:23:31: Dementsprechend habe ich dann noch meinen Bruderlichen Rad gehört und bin nach der zehnten Klasse dann quasi gegangen mit der mittleren Reife und habe mich dann erst mal... quasi nach einer Ausbildung umgeguckt.
00:23:46: Ich muss jetzt aber sagen, zu dem Zeitpunkt habe ich schon, wie gesagt, unternehmerisch gehandelt.
00:23:53: Also ich habe, wie der Felix schon erwähnt habe, wir haben eine Firma, ich sage jetzt mal eine Tradingfirma quasi gegründet, wo wir Sachen eingekauft haben und so versucht haben, quasi teurer zu verkaufen, um damit Geld zu verdienen.
00:24:07: Und das hat dementsprechend auch geklappt.
00:24:10: Und zu dem Zeitpunkt habe ich auch schon für meinen Vater die erste Ferienwohnung in Bad Kissige betrieben.
00:24:15: Wir hatten eine Wohnung in der Martin-Lutter-Straße freistehend, die ein, zwei Monate im Jahr an Ärzte von der Bavaria-Klinik-Familie wurden.
00:24:23: Für mich aber immer nicht, sage ich mal, effektiv genug.
00:24:27: Also es war halt zehn Monate leer.
00:24:29: Dementsprechend habe ich mir dann auf ... Ja, ich habe mich einfach ein bisschen informiert auf YouTube-Videos angeguckt, wie man es als junger Mensch macht, wenn man etwas nicht weiß.
00:24:39: Und dann habe ich gesagt, ich will deine Ferienwohnung reinmachen.
00:24:42: Und das hat dementsprechend gut funktioniert.
00:24:45: Der Papa hat sein Geld verdient.
00:24:46: Ich habe mein Kuchenstück bekommen davon.
00:24:49: Und das hat mir Spaß gemacht, auch eben frei zu handeln und einfach das zu machen, auch was man Lust hat.
00:24:56: Meine Mutter sitzt jetzt nicht mit am Tisch, die legt immer sehr, sehr viel Wert auf eine schulische Laufwand.
00:25:02: Dementsprechend habe ich mich auch zu einer Ausbildung überreden lassen, was im Endeffekt nicht die falsche Entscheidung war.
00:25:08: Ich habe dann angefangen, als in Versicherungskaufmann zu lernen, bei der Ergoversicherung in Schweinfurt.
00:25:18: Das Ganze habe ich auch ein Jahr durchgezogen und bin dann ... Und das sage ich mal kurz zu halten.
00:25:26: Nach dem ersten Jahr habe ich dann gewechselt im kaufmännischen Bereich und habe dann die Lehre in einem Betrieb von meinem Vater quasi abgeschlossen.
00:25:36: Im kaufmännischen Bereich kann man relativ problemlos wechseln.
00:25:38: Ich bin dann im Kaufmann für Büromanagement reingegangen und habe das bei uns im ambulanten Reha-Zentrum in Schweinfurt gemacht.
00:25:46: In unserer Reha-Klinik und das hat super funktioniert.
00:25:49: Zwei-dessen drittes Jahr dort beendet.
00:25:52: Und da habe ich natürlich viel von unserer Unternehmung kennengelernt, die Mitarbeiter dort und das Team, aber auch schon auch mal ausgeholfen in den Therapiezentren.
00:26:04: Ich habe hauptsächlich da an der Anmeldung gearbeitet und von der Seite immer alles kennengelernt und dann, ich sag mal, im dritten Jahr dann auch viel von der Verwaltungsebene und von der Sicht.
00:26:16: Und das hat mir auch sehr, sehr gut gefallen, weil es Ja, einfach Spaß macht auch.
00:26:22: Wir haben ein schönes Team, wir haben ein cooles Unternehmen und es macht Spaß mit den Leuten zu arbeiten.
00:26:27: Dementsprechend wollte ich da auch nicht mehr weg.
00:26:29: Und das hat jetzt gut gepasst.
00:26:31: Felix ist, wie gesagt, erster Fünfter eingestiegen.
00:26:35: Ich war dann zum ersten Siebten dabei.
00:26:37: Aber ja, ich habe es jetzt relativ gut gefasst.
00:26:41: in der Zeit, wo ich jetzt eben genannt habe.
00:26:44: ... bin ich jetzt von einer Ferienwohnung, ... ... wo jetzt mein Bruder grad drin wohnt, ... ... die musste ich dann auflösen.
00:26:48: Tut mir sehr leid.
00:26:50: Bin ich jetzt auf, ... ... jetzt muss ich überlegen, ... ... acht Stück ... ... acht Ferienwohnungen in Kisingen ... ... und davon sechs ... ... im Eigenchum.
00:27:00: Also ich habe mich dann ... ... der Vater hat mir da auch immer ein bisschen ... ... sag ich mal, ... ... den Weg gezeigt im Immobilienbereich ... ... und ich habe dann mit achtzehn das erste ... ... Mehrfamilienhaus gekauft ... ... und mit neunzehn das zweite.
00:27:13: Und ich hab quasi versucht, mit den Häusern, die ich kauf, die als Ferienwohnungen umzutransformieren.
00:27:19: Ich bin dann immer mit meinen Freunden am Wochenende rein, hab das Haus einmal durchgestrichen.
00:27:24: Das muss zwar dann nochmal gestrichen werden, aber das wäre nicht so schön.
00:27:26: Ich finde
00:27:27: nicht eine Frechheit, weil ich hab gestrichen.
00:27:29: Genau, das hätte immer nur semi-funktioniert.
00:27:31: Aber nee, ich hab versucht, was ich kann.
00:27:34: Und weil es mir einfach Spaß macht, so Ferienwohnungen.
00:27:39: Ich sage immer ... Wenn die Leute in den Urlaub gehen, dann sind sie immer sehr, sehr glücklich und sehr, sehr nett.
00:27:45: Und die sind jetzt nicht so, wie wenn sie, weiß ich nicht, irgendwo hingehen, wo sie irgendwie sich über was beschweren müssen oder irgendeinen Leiden haben, sondern die gehen ja glücklich in den Urlaub.
00:27:55: Und so habe ich das auch immer aufgenommen.
00:27:57: Und dementsprechend hat es mir immer Spaß gemacht.
00:27:59: Deswegen ist es auch mich versucht, auch so eine Alleinständig, sag ich mal, irgendwie aufzubauen.
00:28:06: Das hat auch funktioniert.
00:28:08: Wir sind jetzt auch in der Firma.
00:28:11: Ich hab noch einen, der mir hilft, ist auch Patensohn von meinem Bruder und meiner Mutter.
00:28:15: Deswegen, wir sind das versuchende Schäumacher, wie den intern so gut wie möglich aufzustellen.
00:28:20: Und drei, vier Reinigungskräfte.
00:28:22: Also das läuft und das macht Spaß.
00:28:25: Aber Hauptaugenmerk, wie gesagt, seit ersten Siebten dann auch.
00:28:31: mit in der Geschäftsleitung an den Führer.
00:28:33: So ist mein Weg.
00:28:34: Ich
00:28:34: muss ganz kurz die Studien-Situation, wenn wir da ins richtige Licht rücken.
00:28:40: Weil das dir nichts gebracht hat.
00:28:43: Nein, so ist es nicht.
00:28:44: Weil zu der Zeit, also während dem Studium, wenn du von Klausur dich schleppst, das denkst du natürlich schlechter über deinen Studium als
00:28:57: jetzt.
00:28:58: Aber ich habe es ja abgeschlossen im Nachgang, wenn ich jetzt drüber nachdenke.
00:29:03: Ganz so schlimm war es nicht.
00:29:05: Also die universitäre
00:29:07: Ausbildung in Deutschland hat definitiv ihre Daseinsberechtigung.
00:29:10: Er hat dich einfach nur an zum falschen Zeitpunkt gefragt.
00:29:14: Genau.
00:29:16: Dann höre ich aber raus, ihr habt so alle drei, wo ihr die Geschäfte, aber jeder ist so schon seinen eigenen... so seinen eigenen Bereich.
00:29:24: Also du eher so kommst aus dem Immobiliengeschichte.
00:29:29: Du hast diese unternehmerische Tätigkeit mit deinem Bruder aufgebaut, jetzt immer noch im Einkauf.
00:29:34: Mein Ausbilder früher hat immer gesagt, im Einkauf liegt der Gewinn.
00:29:38: Also ganz wichtige Positionen, bloß nicht abgeben.
00:29:41: Und ja, du bist dann für die, ja sagen wir so.
00:29:45: Therapiezentrum, Allgemeinschule und so weiter, dann wahrscheinlich zuständig hauptsächlich.
00:29:49: Ich habe tatsächlich die Fachexpertise in dem Bereich, wo wir uns auch befinden, um meine Frau ja auch, die habe ich dort kennengelernt.
00:29:56: Sehr auch für so Therapeuten, Ungemnerstecklehrerinnen, genau.
00:29:59: Jetzt
00:30:01: ist ja jetzt, gibt es ja jetzt ein Projekt, wo ihr alle drei immer, wo ihr alle drei ja oft auftaucht.
00:30:11: Also und das jetzt in Kissingen total präsent ist, ich habe es auch in der Anmettoration genannt, das Schweizer Haus.
00:30:18: Es hat jetzt überhaupt ja nichts mit Physiotherapie zu tun, es hat mit der Berufssachsschule nichts zu tun, es hat mit Immobilien aber im weitesten Sinne ein bisschen was zu tun.
00:30:30: Wie kam es dazu, dass ihr auf einmal sagt, ja, das machen wir.
00:30:38: Wer will anfangen?
00:30:38: Ich glaube, da fange ich jetzt tatsächlich mal an.
00:30:42: Ich hatte das große Glück bei diesem Projekt Berufsfachschule Bad Kissingen, Berufsfachschule für Therapieberufe Bad Kissingen, mitzuwirken und das Ganze mitzugestalten.
00:30:56: Und wir haben eben durch dieses Projekt einen sehr guten Kontakt in Bad Kissingen bekommen und der gewisse Herr der möglicherweise auch schon anderen Podcast in unserem Schweizer Haus gemacht hat, kann sich jetzt jeder ausdenken, wer das ist, hat uns die Möglichkeit gegeben, zu diesem Schweizer Haus den Kontakt, der hinter dem Schweizer Haus steht, eben zu kontaktieren, und mit ihm in Verhandlung bzw.
00:31:28: in Gespräch zu kommen.
00:31:31: Und
00:31:32: der Herr Rothschädel hat uns eben in die Schweiz zur Frau Anschöso verbunden, weitergeleitet.
00:31:39: Und dann ging das hin und her und wir haben uns gut geeinigt und hatten dann eben nach Monaten die Möglichkeit, das Schweizer Haus zu kaufen.
00:31:48: Das war kein Prozess, wie du dir jetzt vorstellen kannst, von eins, zwei Wochen.
00:31:53: Dieses Haus stand zwanzig Jahre lang einfach da.
00:31:58: Und das musste aus dem Dorn-Räuschen-Straf rausgeküsst werden.
00:32:01: Und das war uns auch schon von Anfang an bewusst.
00:32:04: Aber, das habe ich auch schon gesagt, wir haben uns definitiv in diese Immobilie verguckt.
00:32:12: Weil das ist keine normale Immobilie.
00:32:15: Das ist ein Haus, das Bad Kissingen in gewisser Art und Weise auch prägt oder geprägt hat.
00:32:21: Und dann haben wir uns dafür entschieden, den Weg gemeinsam zu gehen, zu dritt.
00:32:27: haben wir dann eine neue Firma gegründet und gehen jetzt Seite an Seite.
00:32:33: Jeder mit seinen Stärken, aber ... Jeder kann auch den anderen dementsprechend unterstützen und ersetzen, also mittlerweile würde ich jetzt nicht sagen, dass der Julius kann nur Immobilien, der Julius könnte auch Einkauf, ich kann auch Immobilien, der Vater sowieso, ich würde jetzt nicht behaupten, dass der Julius und ich so gute Physiotherapeuten sind wie er, aber wir können uns da gut ergänzen und so sind wir eben in dieses Projekt reingestartet und haben uns zur Aufgabe gemacht, das eben wieder zum Leben.
00:33:05: zu erwecken.
00:33:07: Ich will da vielleicht auch noch was kurz dazu sagen und sagen, es war nicht mein Herzensprojekt.
00:33:13: Also ich bin tatsächlich, zu der Zeit gab es noch im Landkreis ein großes MVZ zu erwerben.
00:33:22: Ich hätte mich eher wieder im medizinischen Bereich eher gesehen und hätte dieses Objekt erworben und dann hätten wir sehr wenig Arbeit gehabt und klare Mietverträge und Neubau.
00:33:39: Und meine Kinder haben gesagt, ja, aber so ein Objekt bekommt man halt nicht oft angeboten.
00:33:44: Das ist was Einmaliges, die Lage, wenn man sich das mal anschaut.
00:33:49: Wir haben ja fast hundertsechzig Quadratmeter Terrasse, wenn man das so sieht, alles.
00:33:56: Und man kann komplett ... auf Bad Kissingen schauen, auf einer gewissen Anhöhe und gewisse historische Bauten.
00:34:06: und wenn man da einmal oben an der Terrasse gestanden war, dann hat es diesen gewissen Waueffekt und dann hat man schon verloren.
00:34:15: Also wenn man so, also dann weiß man okay, ja vielmehr kann dann nicht mehr kommen an Schönheit dieser Stadt von dem Blick her.
00:34:24: und das war dann auch das, wo ich gesagt habe, okay.
00:34:28: Wenn meine Kinder das jetzt gern haben wollen, dann kann nichts unterstützen.
00:34:34: Rational hätte ich es innerlich eher abgelehnt.
00:34:38: Rein emotional ist es ein Sexer im Lotto.
00:34:41: Also das ist klar.
00:34:43: Also hast dich von den jungen Wilden überzeugen lassen.
00:34:46: Julius, ihr habt jetzt, was man so liest, es soll Boutique Hotel werden, es soll Event-Location werden.
00:34:57: Was ist der große Plan oder Division hinter der Geschichte?
00:35:02: Die Möglichkeiten des Hauses sind natürlich sehr, sehr groß.
00:35:07: Aber wir haben das jetzt so aufgeteilt, dass wir die oberen Stockwerke einmal eigentlich kernsanieren und daraus zehn individuelle Sweeten quasi erstellen.
00:35:18: Wir machen das auch Seite an Seite mit einer professionellen Hotel-Einrichtungsfirma und die helfen uns dann natürlich auch beim Designer, aber wir wollen wirklich zehn individuelle Zimmer für Bad Kissing in erstellen mit verschiedenen Persönlichkeiten, die den Zimmern zugeschrieben ist.
00:35:38: Die Namen wollen wir jetzt noch nicht veröffentlichen, aber die Persönlichkeiten sollen sich dann in den Zimmern widerspiegeln mit den Farbkonzepten.
00:35:48: Also wir haben uns da schon sehr, sehr viele Gedanken gemacht.
00:35:51: Und der ganze Erdgeschoss ist halt eine super Event-Location.
00:35:56: Es ist aufgeteilt in zwei Seele.
00:35:58: Einmal der grüne Saal und der Sissi-Saal.
00:36:00: Den haben wir neu getauft, weil unsere Mutter, Vater, seine Frau eben Sissi-Fan ist.
00:36:07: Und ja, die haben wir, die Ehre, erwürden.
00:36:13: Ne, man muss auch ganz klar sagen, Auf dem Areal hat sie sie auch immer pausiert mit ihren Pferden und es gibt sich Überlieferungen, dass sie sehr, sehr oft hier an dem Haus war und da Rast gemacht hat und so weiter.
00:36:30: Also es ist nicht nur das Wortspiel, sondern es ist tatsächlich auch historisch belegt, dass sie sehr oft in dem Haus war oder im Haus.
00:36:38: Man muss auch an der Stelle, das war nämlich damals, muss ich einen kleinen Shoutout geben an den Herrn Sebastian Bündner.
00:36:45: Sebastian, wenn du das hörst, danke dir nochmal.
00:36:47: Du warst maßgeblich, beteiligt nämlich da dran bei der Namensfindung.
00:36:52: Wir standen wirklich, wir standen zur zweiten in diesem Raum.
00:36:55: Und dann haben wir gesagt, das ist die Saal.
00:36:59: Und seitdem ist es das ist die Saal.
00:37:02: Und natürlich ist die Mutter nicht Büls drum, ne?
00:37:04: Wenn sie sich Fan ist.
00:37:06: Ich freut
00:37:07: sich sehr, dass wir darauf eingegangen sind.
00:37:10: Genau, in der Mitte vom Erdgeschoss kennt bestimmt noch viele Leute, da ist ja, ich sag mal, die Kuchentheke, die riesen Küchentheke.
00:37:22: Und die werden wir auch einmal komplett umtransformieren in eine neuwertige Hotelbar.
00:37:29: Alles abgestimmt auf unser Farbkonzept.
00:37:31: Dementsprechend haben wir dann sehr, sehr schön Erdgeschoss, Eventbereich und da kann natürlich... sehr, sehr viel passieren.
00:37:38: Aber Hauptaugenmerk in dem Haus sind natürlich Hochzeiten, weil es dafür einfach perfekt angewendet werden kann.
00:37:46: Hochzeiten, dann aber auch Geburtstage, Tagungen können wir uns auch sehr gut vorstellen.
00:37:52: Dann
00:37:54: Firmenfeiern zum Beispiel,
00:37:55: Weihnachtsfeiern.
00:37:56: Vom Kressel,
00:37:57: je nachdem, genau.
00:37:58: Was ich noch sagen will, am Anfang des ganzen Projekts, da war auch noch gar nicht die... Mitarbeiterzahl, die wir jetzt haben in unserem Hausmeisterteam und so da, um uns so zu unterstützen.
00:38:11: Da wäre ich mich natürlich auch immer lang dran erinnern, dass ich mit meinem Vater da Wochen auch mit meinem Bruder, aber der hatte tatsächlich damals mit seiner Abschlussprüfung zu tun.
00:38:21: Wir standen wochenlang Tage bis in die Nacht eingepackt in irgendwelchen alten Klamotten und haben gegen die Spinnenweben der letzten zwanzig Jahre gekämpft.
00:38:32: bewaffnet mit Staubsaugern, wie wir das Haus versucht haben, selber wieder ein bisschen aufzuhübschen.
00:38:40: Weil dieses Haus war im Endeffekt schon immer eine Eventlocation.
00:38:44: Früher hieß das Wort noch nicht Eventlocation, sondern
00:38:47: Tanzcafé.
00:38:49: Und bei uns sind am Tag, würde ich jetzt einfach mal so schätzen, fünf Leute ins Haus gelaufen und haben uns gesagt, Mensch, da habe ich meinen Partner kennengelernt, da habe ich meinen Mann kennengelernt.
00:39:01: Da hab ich mal einen Twist-Contest gewonnen.
00:39:04: Da hab ich Rock'n'Roll getanzt.
00:39:06: Da hat eine Kapelle damals Rock'n'Roll gespielt.
00:39:09: Die Amerikaner waren da.
00:39:11: Dieses Haus hat so viel Historie.
00:39:14: Und da war einfach für uns klar, wir müssen da draus was machen.
00:39:19: Zugart der Sohn eines ehemaligen Besitzers kam schon in den ersten Wochen.
00:39:25: Auch ein bekannter Kissinger-Bürger, der uns natürlich Details erzählen konnte, weil er in dem Haus groß geworden ist, wo er jahrelang als Kind und Jugendlicher war.
00:39:37: Wie ist das?
00:39:38: Steht das ganze Areal irgendwie?
00:39:41: Ist das ein Denkmal?
00:39:42: Nee, es ist Weltkulturerbe, das heißt
00:39:44: Ensemble-Schutz
00:39:45: hatte es,
00:39:46: aber
00:39:47: keine
00:39:48: Idee.
00:39:48: Das
00:39:49: war ja auch mal ein Brand in dem Haus, das ist gut nachlesbar und dokumentiert und dadurch ist natürlich jetzt innen drin, was für uns gut ist, sehr viel Neubau, also in den oberen Stockwerken.
00:40:01: Unten die Säle passt, aber in den oberen Stockwerken, aber die waren ja jetzt trotzdem entkernt, aber ich sage jetzt mal, also ... den zwei oberen Stockwerken war nichts älter, wie für um dreißig Jahre oder so ähnliches gefühlt.
00:40:15: Okay, das macht das Ganze für die Sanierung ein Stück einfacher, dass man nicht so viel aufdenkt.
00:40:23: Aber wir arbeiten mit der Stadt auch zusammen, muss man sagen.
00:40:27: dass wir jetzt einfach irgendeine Farbe außen ranchen.
00:40:30: Also wir klopfen dann an oder die Stadt sagt, hallo.
00:40:34: Wir haben noch gewisse Absprachen zu machen.
00:40:38: Es ist ja auch ein Bauantrag gelaufen.
00:40:40: Also dieses Haus war immer für vierhundert Personen genehmigt.
00:40:44: Wir haben jetzt auch in der Baugenehmigung auch wieder für vierhundert Personen das genehmigt bekommen.
00:40:49: Und ja, der eine Saal, da passen locker auch hundert-achtzig Personen rein im anderen.
00:40:56: Hundert.
00:40:56: und wir haben noch Außenterrasen, wir haben noch Barbereiche.
00:40:59: Also das Haus hat schon eine Größe, die so seinesgleichen in Bad Kissingen sucht und es dadurch sehr attraktiv macht.
00:41:08: Auf
00:41:08: jeden Fall.
00:41:09: Auf jeden Fall.
00:41:09: Gerade auch als Hochzeitslocation ist natürlich ideal, weil sogar die Trauräume sind ja sogar fußläufig erreichbar.
00:41:17: Also Weißersaal, Eckrisalät, Rathaus sowieso.
00:41:22: Das ist ja alles quasi direkt.
00:41:25: Super Fotos kann man von dort sowieso machen.
00:41:27: Also das auf jeden Fall.
00:41:30: Aber wart ihr euch relativ schnell einig, was das werden soll?
00:41:34: Weil es gab ja auch mal, also weiß ich noch aus der Presse, es gab ja auch diesen Aufruf.
00:41:39: Ihr hattet anfangs ja einen Pechter eigentlich gesucht.
00:41:41: Richtig.
00:41:44: Aber ihr habt dann für euch entschlossen, nee, wir machen es doch selbst.
00:41:49: Wir haben auch Pechter gefunden, die gekommen sind und sich vorgestellt haben.
00:41:55: Aber die Leute, die gekommen sind, die wollten dieses Schweizer Haus nicht am Leben lassen, sondern die wollten alles neu.
00:42:06: Die wollten den Stil verändern des Hauses für einen anderen Art-Restaurant zum Beispiel.
00:42:14: Dann hatten wir auch Investoren von weiter weg, die dort Veranstaltungsstätten machen wollten.
00:42:22: Wir waren einfach mit den ihren Konzepten nicht koscher.
00:42:27: Wir wollten ja diesen Stil, in den wir uns verliebt hatten, beibehalten.
00:42:32: Und irgendwann saßen wir dann zusammen und haben uns gesagt, was macht man da?
00:42:36: Und mein Vater hat, glaube ich, von Anfang an, bevor wir überhaupt schon zugestimmt, haben wir da gesagt, ein Butikotel wäre hier richtig cool.
00:42:44: Und dann, nachdem wir dem abgesagt haben und dem abgesagt haben und dem abgesagt haben, haben wir mal wieder unsere Köpfe zusammengesteckt.
00:42:52: Und dann haben wir uns überlegt, wie sieht's aus?
00:42:56: Was machen wir denn jetzt?
00:42:57: Dann kam er mit seinem Boutique Hotel.
00:42:59: Da waren wir uns relativ schnell einig, der Julius und ich, super Idee.
00:43:03: Und dann, nachdem auch unten die Restaurantanfragen einfach für uns nicht gut genug waren, haben wir gesagt, event location, könnte auch funktionieren.
00:43:14: Und was auch noch wichtig war, finde ich von meiner Seite, hier ist einfach, wir haben eine Schule gegründet, eine Schule.
00:43:21: hat Zeugnisverleihungen, hat offizielle Anlässe.
00:43:29: Und ich finde, wenn da jetzt so eine Abschlussklasse ihr Abschlusszeugnis von der Regierung bekommt, dann muss das in einem gewissen Rahmen sein.
00:43:37: Also haben wir schulischen Bedarf an so einen Saal.
00:43:40: Ich war ja sonst früher auch in Mühlbach, weil jetzt Bad Neustadt, da hatten wir auch den Kursaal und so weiter.
00:43:50: Also wir hatten immer eine schöne Location gehabt und ich wollte einfach nicht vermieten oder verpachten und dann können wir unsere eigenen Veranstaltungen nicht machen.
00:44:02: Das heißt, wir haben jetzt dreimal Weihnachtsfeier gehabt, also dann hätte ich sagen müssen also Weihnachten.
00:44:11: kann kein anderer kommen, weil wir selber nutzen.
00:44:14: Das geht ja nicht.
00:44:15: Also außerdem braucht man dann ein Konzept, dass viele Leute wirklich Weihnachten diese Location nutzen können.
00:44:23: Und das ist am besten, wenn man es planungstechnisch in einer Hand lässt.
00:44:28: Und sonst hat man den Zugriff zu den eigentlich wichtigsten von dem ganzen Haus.
00:44:32: Und das sind die Säle.
00:44:34: Also oben die Sweden, die waren wunderschön.
00:44:38: Aber diese Eventlocation, die ja da ist, das macht ja das Haus zu dem, was es ist.
00:44:44: Und wenn man die alten Gäste früher fragt, den waren die Zimmer, die oben sind, egal, es ging immer um das, was unten drunter war.
00:44:54: Und das hätten wir aus der Hand gegeben.
00:44:56: Und es gab auch einige Angebote, die gesagt haben, wir wollen nur das Event machen, oben ist uns egal oder nur.
00:45:02: Und irgendwie hat alles, was wir so, wir waren wirklich offen.
00:45:07: hat einfach nicht gepasst.
00:45:09: und dann haben wir gesagt, gut, dann machen wir den großen Schritt.
00:45:12: Mein Traum ist ja immer noch, wenn man so ein bisschen in die Zukunft blickt.
00:45:17: Wer halt schön ein Tag tanzt, ein Tag Kaffee, ein Tag Bar und dann den Rest-Event.
00:45:23: Ob wir das irgendwann mal mal so hinbekommen, Event kriege ich mal sicherlich hin.
00:45:27: und die anderen Sachen sind einfach eine Herausforderung, aber im Plan.
00:45:31: Ich bin ja Tänzer, also ich habe natürlich Tanz sehr gerne, aber ... Wir haben ja eine Person eingestellt, die ab Januar alles plant und da sehr gut ist.
00:45:42: Und da ist, denke ich, vieles möglich in die Richtung.
00:45:49: Ja, in der Location ja sowieso.
00:45:54: Bist du auch so der, oder wie ist es bei euch?
00:45:59: Bist du so der Treiber, der dann oder der wer verliert als erstes die Ungeduld?
00:46:03: Das heißt, ich mach das jetzt mal mal selber.
00:46:05: Oder kommt es eher, gibt es da einen, der so voran?
00:46:10: Also wir machen viel in der Familie zusammen.
00:46:13: Letztlich ist es aber schon so, dass, wenn ich sage, ich finde es sehr gut und es ist finanziell stemmbar, dann machen wir das eher, weil ich doch die eine oder andere Übersicht habe und das so kenne.
00:46:29: Aber wenn meine Kinder sagen, ja, in die Richtung könnte es gehen, dann Muss man einfach eine Plausibilitätsprüfung machen.
00:46:38: Ist es wirklich realistisch kommen, die zusammen der Felix ist und Visionär.
00:46:43: Also der hat Visionen als wunderbare Location für Hochzeiten und nicht nur regional, sondern der will Kissingen auch überregional.
00:46:54: bekannt machen, dass auch mal eine Hochzeit aus Hamburg oder aus Berlin oder aus München kommt.
00:46:59: Und das finde ich einfach sehr spannend.
00:47:01: Und Julius ist absolut top, was Übernachtungen angeht.
00:47:05: Da sind wir beide weg von dem Ganzen.
00:47:10: Aber Julius hat in seinen jungen Jahren schon sehr viel Erfahrung mit Übernachtung.
00:47:15: Und von der Seite bringt da jeder so seinen Bereich ein.
00:47:19: Sehr,
00:47:20: sehr cool.
00:47:22: Ja, komplett realistisch.
00:47:24: Also wir sind im erweiterten Speckgürtel des Rhein-Main-Gebietes, also dass da mal niemand aus Frankfurt oder so kommt oder aus Aschaffenburg und in Bad Kissingen, die Hochzeit macht, auf jeden Fall.
00:47:37: Also das mit Sicherheit.
00:47:41: Lass uns noch mal ein Stück weiter gucken.
00:47:43: Du hast gesagt, Visionär von euch allen drei weiß ich ja, dass Bad Kissingen für euch recht ... wichtig ist, glaube ich auch, oder?
00:47:52: Wäre das für euch auch ein Thema gewesen, zu sagen, wir gehen auch hier weg, wir investieren, also ihr habt ja auch Investitionen, Schweinfurt beispielsweise, hast ja angesprochen, seid auch über regional tätig, aber trotzdem, euer zentraler Punkt ist Bad Kissingen.
00:48:10: Wie wichtig ist euch als Familie das Bad Kissingen hier zu sein?
00:48:15: Sehr, sehr wichtig, also... Der Vater hat es vorhin schon mal angesprochen.
00:48:18: Wir standen vor der Entscheidung, ob wir jetzt die Investition hier in Bad Kissingen in Schweizer Haus tätigen oder eben in der anderen Stadt.
00:48:25: Und finanziell hätte es vielleicht mehr Sinn gemacht, in die andere Stadt zu gehen, aber uns ist Bad Kissingen super wichtig.
00:48:34: Wir leben schon immer hier, ich bin hier auf die Schule gegangen, der Felix, meine Schwester ist hier auf die Schule gegangen, wir sind hier aufgewachsen und Bad Kissingen ist jetzt auch arbeitstechnisch mit unserem Büro in der Stadt, sowohl auch unser Lebensmittelpunkt und dementsprechend, wir lieben es hier.
00:48:55: Es gibt immer, sag ich mal, Leute die sagen ja aber hier ist nicht so viel los sehen wir anders.
00:49:02: Und wenn dann macht ihr was los?
00:49:06: Wir finden das nicht so.
00:49:07: Wir haben hier mit Bad Kissing in eine wunderschöne Stadt gefunden und versuchen natürlich auch das was uns möglich ist hier zu investieren und die Stadt voranzubringen.
00:49:18: Wir versuchen unseren Teil da zu machen und hoffen natürlich dass das Na auch Früchte trägt.
00:49:25: Ja, auf jeden Fall.
00:49:26: Ich finde es auch echt spannend.
00:49:28: Das war auch in den ersten Gesprächen, die wir zusammengeführt haben, wo auch selbst meine Frau gesagt hat, Mensch, dass so zwei junge Kerle auf Bad Kissingen stehen, das war ja nicht immer so.
00:49:41: Es gab ja auch gerade die Jugend, die eher bloß weg hier.
00:49:48: Ja, ich sag's so.
00:49:49: Also, ich hab ja auch einen relativ großen Freundeskreis.
00:49:53: Der eine ist in Innsbruck, der andere in Stuttgart und so was.
00:49:57: Aber es ist auch trotzdem so, dass sie immer wieder nach Bad Kissingen kommen und sagen, ist so schön hier.
00:50:02: Und wenn man mal wirklich jetzt hier die große Party machen will, dann soll man nach Würzburg fahren.
00:50:08: Aber man kann ja am nächsten Tag wieder nach Kissingen kommen.
00:50:11: Und hier in den Ruhe ausschlafen.
00:50:12: Genau, also ich glaube, da haben wir wirklich einen schönen Standort.
00:50:19: Wir sind alle sehr glücklich hier, das ist Samt.
00:50:22: Du hast jetzt gerade gesagt, euer Geld hier investieren.
00:50:26: Was man so ab und zu mal aufschnappt, heißt dann, die Blaster von uns kaufen wir aktuell alles zusammen in Kissingen.
00:50:35: Ist es für euch eher komplement oder nervig?
00:50:38: Naja.
00:50:39: Also, ich würde mal was sozusagen ... Ja, also wir hatten ja schon teilweise im Internet Dinge stehen, dass da Investoren hinten dranstehen, dass wir nur sozusagen irgendwelche Figuren sind, die hier hinter anderen Menschen stehen, das ist natürlich ein völliger Quatsch.
00:50:56: Also wir verantworten alles, wir nehmen die ganzen Schulden auf unseren Namen auf und sind auch hier mit regionaler Bank eben unterwegs und wir ... ja, also ... Ich sag mal so, wir investieren hier sehr, sehr gerne insgesamt unser Geld.
00:51:17: Und für die Zukunft wünsche ich mir natürlich, dass solche Behauptungen einfach weg.
00:51:26: fallen oder weggehen.
00:51:28: Es ist letztendlich kann ja jeder das machen.
00:51:31: Bei Kissingen ist wunderbar.
00:51:33: Es gibt für jeden Geldbeutel von der kleinen Wohnung bis zur großen Immobilie alles.
00:51:38: Jeder kann sich hier verwirklichen.
00:51:40: Das Schöne an der Stadt ist ja, es ist jetzt Weltkulturerbe.
00:51:45: Wahnsinniger Mehrwert auch im Kulturellen da.
00:51:48: Wenn ich sehe, ich habe ja letztendlich gehört, es sind bis zu zweitausend Veranstaltungen pro Jahr hier.
00:51:54: Also welche Stadt in dieser Größe hat man das?
00:51:56: Es ist europaweit bekannt, deswegen auch das Weltkulturerbe.
00:52:01: Und ich sehe eher sehr gute Zeiten auf uns zukommen.
00:52:07: Wir machen unseren Teil dazu und der ist im Moment nicht wenig.
00:52:11: Klar können wir nicht jedes Jahr solche Sprünge machen wie dieses Jahr.
00:52:15: Unser Zeit ist auch begrenzt.
00:52:17: Aber ich habe ja auch noch einiges vor mit Bad Kissingen und ich fühle mich noch nicht am Ende jetzt, was die Schule angeht.
00:52:25: Und wir haben ja noch andere gemeinsame Projekte, wo wir in Bad Kissingen vorantreiben wollen und nicht nur das Schweizer Haus an sich.
00:52:35: Aber.
00:52:37: Es ist eine große Herausforderung für uns, zeitlich, finanziell, aber wir machen es sehr gerne, weil wir uns hier einfach wohlfühlen und eine sehr gute Zukunft für Bad Kissingen sehen.
00:52:50: Ich bin in vielen Landkreisen tätig, Schwemmfurt, Bad Kissingen, Bad Neustadt und ich sehe, wie sich Bad Kissingen entwickelt, ich sehe, wie sich andere Landkreise entwickeln.
00:53:03: und ich muss sagen, Der Wohnwert im Moment in Bad Kissingen ist stark am Steigen und dieses ganz alte Denken Bad Kissingen ist gleich nur Senioren und das ist so ein bisschen am Bröteln.
00:53:17: Das wird auch Jahrzehnte dauern, bis das aus manchen Köpfen rausgeht.
00:53:22: Aber wer mal wirklich hinter den Kulissen guckt, was hier passiert ist, was investiert ist, was die Verantwortlichen alles unternehmen im Moment und welche Leute auch teilweise momentan in der Verantwortung stehen, muss man auch mal loben, dass von Wirtschaftsförderung bis sonst was wirklich viel getan wird für die Stadt und für uns.
00:53:43: Und da läuft einfach viel im Moment.
00:53:45: Und das ist so meine Meinung.
00:53:48: Und wir wollen da einfach einen großen Schritt nach vorne gehen und ich glaube, es wird uns gelingen, wir hoffen es zumindest.
00:53:57: Ja, auf jeden Fall.
00:53:59: Also, ihr zieht da ja groß mit.
00:54:04: Du hast gerade gesagt, du bist noch nicht am Ende, wo, wenn wir jetzt so ... sagen wir mal, wenn der Kreis so langsam schließt, wo siehst du euch so in fünf bis zehn Jahren?
00:54:14: Also ...
00:54:15: Ich wollte jetzt hauptsächlich mal von der Schule sprechen.
00:54:18: Also, das ist der Felix, hat ja gerade gesagt, Berufsverschule für Therapieberufe hat er vorhin gesagt.
00:54:28: Wir haben jetzt eine Berufsverschule für Physiotherapie.
00:54:31: Ich bin tatsächlich schon mit meinem Partner, die jetzt Kuroklinik dabei, eine Praxis, eine Schule.
00:54:37: ... für Lokobedi oder Ergotherapie zu prüfen, ... ... ob das passt.
00:54:42: Und ich finde, ... ... das ist auf jeden Fall, ... ... würde auch noch mal einen großen Wehrwert geben.
00:54:47: Wir haben loko-bedisch hier ... ... die nächste Schule in ... ... Fulda und in Koburg, ... ... Ehrfurt.
00:54:56: Das ist jetzt nicht so nah und wir haben ... ... absolut einen Mangel.
00:55:01: Studieren kann man noch in Würzburg, da braucht man aber Abitur.
00:55:05: Das hat nicht jeder und deswegen wäre es sehr schön, wenn man die Berufsschule erweitert und das Gebäude dazu haben wir vor kurzem erworben.
00:55:15: Also auch da sind wir schon wieder einen Schritt weiter und genau, also ich prüfe jetzt gerade mit meinem Partner.
00:55:23: ob das möglich ist, September, siebenundzwanzig, ab dem Schuljahr die ein oder andere Berufsschule noch nach Bad Kiesingen zu holen.
00:55:34: Dann geht es da an der Stelle weiter.
00:55:36: Gebäude habt ihr erworben?
00:55:38: Kannst du schon sagen, wo es dahin geht?
00:55:41: Oder mag das einer von euch?
00:55:42: Ja gut,
00:55:43: das kann man schon sagen.
00:55:44: Es ist auf jeden Fall offiziell.
00:55:46: Wir hatten die Möglichkeit für die zukünftigen Projekte eben das ehemalige Röhnkaufhausbad Kissingen zu erwerben.
00:55:56: Und da ist natürlich eine gewisse Größe vorhanden,
00:56:00: um
00:56:00: dann auch das eine oder andere Projekt dort durchzuführen.
00:56:05: Vor
00:56:05: allem schulisch mit Ergo und Logoschule und was noch immer in den nächsten Jahren kommen wird.
00:56:11: Also da geht auf jeden Fall sehr, sehr viel und auch unternehmerisch in den nächsten fünf Jahren, würde ich sagen, wenn man fragt, wo wir uns sehen.
00:56:21: Also, ich würde sagen, ich finde es cool, wenn noch mehr Familienmitglieder mitarbeiten.
00:56:26: Ich versuche gerade, die ganze Familie irgendwie mit reinzubringen, was auch im gewissermaßen Familienunternehmen ja ausmacht.
00:56:33: Dass wir immer noch genauso hier zur Dritt am Tisch sitzen, dass unser Vater an Rente geht, ist eine absolut utopische Vorstellung.
00:56:40: Es wird niemals passieren, das wollen wir auch gar nicht.
00:56:43: Sonst geht uns ja das ganze Wissen.
00:56:45: und vielleicht auch manchmal die Bremse verloren, obwohl ich vor fünf Tagen zu einem guten Geschäftspartner gesagt habe und ich verteidige das heute und hier, so wie ich, hier sitze immer noch mit der Aussage, der mit Abstand schlimmste hier am Tisch ist definitiv mein Vater.
00:57:03: Und jeder, wer uns hier wirklich kennt, weiß auch, dass ich definitiv da nicht lüge.
00:57:08: Das ist so, manchmal ist es sogar eher so, dass wir versuchen, ihn zu bremsen.
00:57:13: Manchmal schaffen wir es, manchmal schaffen wir es nicht.
00:57:15: Er lacht schon wieder hier gegenüber, weil er das natürlich anders sieht.
00:57:18: Aber ich glaube, genau die Dynamik, die wir haben, die brauchen wir.
00:57:23: Und das, was uns ausmacht und was wir auch am allerbesten können, ist, uns eine Überlegung zu machen, was wollen wir machen, aber dann tatsächlich zu handeln und zu tun.
00:57:36: Ich glaube, darauf kommt es an.
00:57:38: Und da drin sind wir, glaube ich, wirklich gut.
00:57:40: im Tun.
00:57:41: Wir setzen uns was in den Kopf, wir planen das gut, aber wir machen dann auch was.
00:57:46: Und mit den richtigen Leuten, wie zum Beispiel hier in Bad Kissingen, ob von der Politik, vom Bauamt, von der Wirtschaftsförderung, die uns wirklich mega unterstützen.
00:57:55: Deswegen sind wir auch in einem Standort wie hier.
00:57:57: Da ist echt viel möglich.
00:57:59: Du machst was in der Familie, du erreichst was, du veränderst was und das macht es dann ganze eigentlich auch zu einer Geschichte, die wir noch zählen.
00:58:09: fünfzehn, zwanzig Jahre weitermachen kann.
00:58:11: Ja,
00:58:12: so habe ich euch auch kennengelernt, also richtige Macher und das ist tatsächlich so, das ist ja das, was ich auch eben draußen höre, die Blassoffers machen halt einfach mal.
00:58:21: Also das ist so, das kommt ja auch aus einer Richtung, die ihr auch jetzt schon mehrfach angesprochen habt.
00:58:28: Und der OB hat es letztens mal hier am Tisch saß,
00:58:31: auch
00:58:31: den Satz, heißt die Folge, auch einfach mal machen.
00:58:35: Und das ist ja so sein Satz, er sagt, mach halt einfach mal.
00:58:38: Er braucht Leute hier in der Stadt, die einfach mal machen und da ist er halt bei euch genau richtig.
00:58:42: Ja, Jules, wie siehst du das?
00:58:44: Du bist der Bettenspezialist, habe ich jetzt gerade gehört, Übernachtungsspezialist.
00:58:52: So würde ich gern die Folgen nennen.
00:58:54: Ja, der
00:58:54: Bettenspezialist.
00:58:58: Wie siehst du das?
00:59:00: So touristisch hier.
00:59:03: Erkissingen.
00:59:04: Noch mehr Potenzial.
00:59:06: Oder für was?
00:59:07: Ich habe mir schon viele leerstehende Hotels hier angeguckt, die auch noch auf dem Markt sind.
00:59:11: Deswegen gibt es auch noch Potenzial.
00:59:14: Aber der Vater versucht uns da auch immer ein bisschen, sag ich mal, zu bremsen, da wir natürlich unser Hauptaugenmerk auch auf der Gesundheitsbranche haben und auch in der Zukunft haben werden.
00:59:29: Wir werden uns da auch nächstes Jahr weiter vergrößern.
00:59:33: haben da auch schon dementsprechend Vorbereitungen getätigt.
00:59:38: Also, ich sag mal, der Hauptaugenmerk ist trotzdem die Gesundheitsbranche.
00:59:42: Das wird, denke ich, auch so weiter bleiben.
00:59:45: Aber wir werden uns keine gute Möglichkeit an uns vorbeiziehen sehen.
00:59:50: Wenn jetzt das auch in der Hotelerie oder in der Branche ist, dann, wenn das eine gute Sache ist, wo wir Zukunft drin sehen, dann sagen wir dazu schwer nein.
01:00:03: Das kann ich dazu sagen.
01:00:05: Und ob das jetzt in der Gesundheitsbranche oder in der Hotelleries ist dann eigentlich egal.
01:00:11: Wir versuchen, das zu tun, was wir können.
01:00:14: Da wir beides können, ist das ganz gut.
01:00:16: Ja, sehr gut.
01:00:17: Ja, gut, da kann man ja tatsächlich weiter spinnen.
01:00:20: Also wenn ihr mit den Schulen weitergeht, noch mehr Azubis-Lehrlinge hier habt, dann ist ja vielleicht auch der Gedanke mal Richtung Wohnheim oder was auch immer.
01:00:33: Also das muss ja nicht nur die terroristische Übernachtung sein, sondern das kann ja tatsächlich auch ein bisschen weitergesponnen sein.
01:00:41: Ja, super interessant, ihr drei.
01:00:44: Jetzt haben wir tatsächlich fast eine Stunde gequatscht.
01:00:48: Ich finde es mega, was ihr für ein Familienzusammenhalt habt.
01:00:55: Also auf die Frage... Ob es auch mal knallt, habe ich ja bisher noch keine Antwort gekriegt.
01:00:59: Eigentlich nicht.
01:01:00: Eigentlich nicht.
01:01:00: Eigentlich nicht.
01:01:01: Eigentlich nicht.
01:01:01: Eigentlich nicht.
01:01:01: Eigentlich nicht.
01:01:02: Eigentlich nicht.
01:01:02: Eigentlich nicht.
01:01:02: Eigentlich nicht.
01:01:03: Eigentlich nicht.
01:01:03: Eigentlich nicht.
01:01:04: Eigentlich nicht.
01:01:04: Eigentlich nicht.
01:01:04: Eigentlich nicht.
01:01:05: Eigentlich nicht.
01:01:05: Eigentlich nicht.
01:01:06: Eigentlich nicht.
01:01:06: Eigentlich nicht.
01:01:07: Eigentlich nicht.
01:01:07: Eigentlich nicht.
01:01:08: Eigentlich nicht.
01:01:08: Eigentlich nicht.
01:01:09: Eigentlich nicht.
01:01:09: Eigentlich nicht.
01:01:10: Eigentlich nicht.
01:01:10: Eigentlich nicht.
01:01:11: Eigentlich nicht.
01:01:11: Eigentlich nicht.
01:01:12: Eigentlich nicht.
01:01:12: Eigentlich nicht.
01:01:13: Eigentlich nicht.
01:01:14: Eigentlich nicht.
01:01:14: Eigentlich nicht.
01:01:15: Eigentlich nicht.
01:01:15: Eigentlich nicht.
01:01:15: Eigentlich nicht.
01:01:16: Eigentlich nicht.
01:01:16: Eigentlich nicht.
01:01:17: Eigentlich nicht.
01:01:17: Eigentlich nicht.
01:01:18: Eigentlich nicht.
01:01:18: Eigentlich nicht.
01:01:19: Eigentlich nicht.
01:01:19: Eigentlich nicht.
01:01:20: Eigentlich nicht.
01:01:20: Eigentlich nicht.
01:01:20: Eigentlich nicht.
01:01:21: Eigentlich nicht.
01:01:22: Eigentlich nicht.
01:01:22: Eigentlich nicht.
01:01:22: Eigentlich nicht.
01:01:23: Eig Aber wir haben in den Verträgen stehen, wenn einer dagegen ist, dann ist das für alle anderen bindend.
01:01:30: Das heißt, wir sitzen alle in einem, genau, wir sitzen alle in einem Boot und entweder wir machen zu dritt den Hacken hin.
01:01:38: Oder gar nicht.
01:01:39: Oder gar nicht, weil, also das sonst kommt zu einer Situation, dass einer das unbedingt möchte und die anderen irgendwo mit reinzieht, wo die gar nicht hin wollen.
01:01:48: Und das müssen wir nicht machen.
01:01:50: Dafür ist immer tatsächlich schon zu groß, dass wir da Harakiri machen müssen.
01:01:55: Und das war mir noch mal wichtig bei der ganzen Geschäftsgründung, dass wir alle in einem Boot sitzen und in die gleiche Richtung batteln und nicht einer links und einer rechts.
01:02:05: Hat
01:02:05: das jetzt aber immer gut funktioniert.
01:02:06: Sehr
01:02:07: gut.
01:02:07: Sehr gut.
01:02:08: Ja, dann ihr Lieben, ich sage ganz, ganz herzlichen Dank für das offene Gespräch, für die Einblicke.
01:02:15: Ich werde es weiter beobachten.
01:02:17: Man sieht euch ja in der Stadt ständig und bin gespannt auf, was man da so stößt.
01:02:24: Und ja, wünsche euch dafür alles Gute.
01:02:26: Jetzt erstmal schöne Weihnachten im Kreis der Familie, nehme ich an.
01:02:30: Und ja, lass es euch gut gehen und alles Gute.
01:02:34: Viel Erfolg weiterhin.
01:02:35: Vielen
01:02:36: Dank auch dir, frohe Weihnachten und all deinen Hörn auch frohe Weihnachten.
01:02:40: Was geht am Wochenende?
01:02:42: Hier kommt Wo Geht Was?
01:02:45: Wer in Bad Kissingen unterwegs ist, kommt in diesen Tagen an einem Thema kaum vorbei.
01:02:50: Winterzauber.
01:02:52: Der zieht sich quasi einmal quer durch die Stadt mit Lichtern, Musik und ordentlich
01:02:56: Programm für drinnen und draußen.
01:03:00: Musikalisch ist es natürlich vor allem im Racken regenten Bau.
01:03:04: Im besten Sinne, der Kiesinger Winterzauber läuft mitten durch unseren Zeitraum und bringt kurz vor Weihnachten bis ins neue Jahr Konzerte,
01:03:13: Shows und ein paar echte
01:03:14: Hingucken.
01:03:16: Am neunzehnten Dezember zum Beispiel mit All I Want For Christmas, Weihnachtsklassiker Pop
01:03:21: und Rock ideal zum
01:03:22: Einstimmen.
01:03:24: Zwischen den Feiertagen wird es dann abwechslungsreich.
01:03:26: Von Schwannensee über moderne Tanzshows bis hin zum Pop-Klassik-Cross-Overn ist alles dabei.
01:03:33: Perfekt für alle, die zwischen Plätzchen und Raglett mal rausrollen.
01:03:37: Ein echtes Highlight für viele, das Neujahrskonzert am ersten Januar.
01:03:41: Wer das neue Jahr lieber mit Musik als mit Asperin beginnt, ist da genau richtig.
01:03:47: Anfang Januar geht's weiter mit bekannten Namen.
01:03:50: Ray Wilson, die Stimme von Genesis, steht am zweiten Januar auf der Bühne.
01:03:54: Und am dritten Januar gibt's zum Abschluss noch einmal Genshaut mit den Mädchenkorps, Scala und den Collect Me Brothers.
01:04:03: Wird zwischendurch eher auf Entspannung, als auf Applaus steht, der ist in der Kisalles-Termine natürlich auch über die Feiertrage sehr gut aufgehoben.
01:04:11: Gerade wenn's draußen Winter ist und man kurz vergessen möchte, welcher Wochentag
01:04:15: es gerade ist.
01:04:17: Kurz gesagt, ob Blühwein, große Bühne oder warmes Wasser zwischen dem achzehnten Dezember und dem fünften Januar ist in und umbad Kissingen.
01:04:25: Ordentlich.
01:04:26: Was
01:04:26: los?
01:04:29: Bevor ich mich jetzt verabschiede, noch ein kleiner Ausblick.
01:04:32: Und dann ist für dieses Jahr wirklich Schluss.
01:04:35: Das war die letzte Kistalkfolge in diesem Jahr.
01:04:38: Zeit, kurz durchzuatmen, die Feiertage zu genießen und vielleicht auch mal bewusst nichts zu planen.
01:04:44: Wir melden uns wieder in der ersten Januarwoche.
01:04:47: Und dann mit etwas, das es so in Bad Kissingen bisher nicht gibt.
01:04:50: Wir stellen euch ein neues
01:04:52: Angebot vor,
01:04:53: das eine echte Innovation für die Stadt ist.
01:04:56: Und nicht nur für Bad Kissingen.
01:04:57: Im Umkreis
01:04:58: von zweihundert Kilomaltern sucht man vergleichbares
01:05:01: Vergebnis.
01:05:03: Mehr verrate ich heute aber noch nicht.
01:05:04: Nur so viel.
01:05:05: Es wird spannend, es ist mutig gedacht
01:05:08: und es
01:05:08: passt ziemlich gut in die Zeit.
01:05:11: Bis dahin sage ich, danke fürs Zuhören, fürs Weiterempfehlen, fürs
01:05:15: Dranbleiben.
01:05:16: Kommt gut durch die Feiertage, rutscht entspannt ins neue Jahr und wir hören uns wieder bei Kis Talk im Januar.