KISStalk-Der Podcast

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Transkript

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00:00:04: Willkommen zu Kiss Talk, dem Podcast für Bad Kissingen und Ausbad-Kissingen.

00:00:10: Schön, dass ihr wieder dabei seid.

00:00:12: In dieser Folge nehme ich euch einmal komplett mit durch das, was gerade wichtig und spannend und natürlich höhrenswert ist.

00:00:19: Bei Kissingen Kompakt geht's um aktuelle Themen aus der Stadt, kurz eingeordnet, verständlich erklärt und mit dem Blick darauf, was das ganz konkret für uns vor Ort bedeutet.

00:00:30: In Treff im Turm wird's dann persönlich Ein Gespräch mit Menschen, die nicht nur über Heimat reden, sondern sie aktiv mitgestalten, mit Ideen, Unternehmergeist und einen klaren Blick nach vorne.

00:00:42: Und natürlich schauen wir auch wieder, in wo geht was.

00:00:45: Was steht an?

00:00:47: Wo lohnt sich ein Besuch und welche Termine sollte man sich besser gleich im Kalender markieren?

00:00:52: Also ein guter Mix aus Information, Einordnung und Gespräch.

00:00:56: Kopfhörer auf und los geht's!

00:01:03: Kurz,

00:01:03: klar, Kisingen.

00:01:05: Hier kommt Kisingen Kompakt.

00:01:07: Der Kisinger Winterzauber hat sich auch in der Saison im Kulturkalender der Stadt bewiesen.

00:01:15: Anfang Januar ging das Musikfestival der vierten Jahreszeit mit einem starken Finale zu Ende.

00:01:21: Und mit einer durchweg positiven Bilanz.

00:01:24: Seit dem Start am elften Dezember überzeugte der Winterzauber mit einem vielseitigen Programm aus Klassik, Pop, Tanz und modernen Inszenierungen.

00:01:34: Insgesamt standen sechzehn Veranstaltungen auf dem Programm, verteilt auf den Max-Littmann-Saal, den Rossinisaal und das Kurtheater.

00:01:42: Und fünftausendzweihne Tickets wurden verkauft.

00:01:45: Das entspricht einer Auslastung von etwa Einenundachtzig Prozent und damit erneut dem sehr guten Ergebnis des Vorjahres.

00:01:52: Besonders gefragt waren mehrere ausverkaufte Veranstaltungen, darunter die Tanzshow DDC Break the Dance, das Ballett Schwanensee mit Orchester sowie ein Auftritt von Stefan Eichner im vollbesetzten Rossinisal.

00:02:06: Der Erfolg zeigt, der Mix aus unterschiedlichen Stielrichtungen trifft den Geschmack eines breiten Publikums, bei Gästen sowie bei Einheimischen.

00:02:15: Für die bayerische Staatsbad Bad Gissingen GmbH ist der Winterzauber damit mehr als ein sessionales Kulturangebot.

00:02:22: Er steht für künstlerische Qualität, Vielfalt und dafür, dass Bad Kisingen auch in den Wintermonaten ein attraktiver Kulturstandort bleibt.

00:02:31: Der Blick geht bereits nach vorne.

00:02:32: Der nächste Kisinger Winterzauber ist vom elften Dezember bis zum zweiten Januar.

00:02:41: Der Neujahrsempfang der Stadt Bad Kisingen war in diesem Jahr mehr als ein festlicher Jahresauftakt.

00:02:47: Festredner Prof.

00:02:48: Michael Friedmann nutzte den vollbesetzten Rossinisal für eine eindringliche Rede über Demokratie, Verantwortung und Zivilkurvage.

00:02:56: Friedmann machte deutlich, Demokratie lebt nicht vom Selbstverständlichkeiten, sondern vom täglichen Handeln, vom Widerspruch im richtigen Moment, vom klaren Nein zu Menschenhass, besonders eindringlich seiner Aussage, dass Hass keine Meinung sei, sondern Gewalt.

00:03:12: Und das Gleichgültigkeit der größte verbündete, demokratiefeindlicher Kräfte ist.

00:03:19: Immer wieder stellte er die Frage nach der eigenen Verantwortung.

00:03:23: Im privaten Umfeld, im Verein, im Beruf oder online.

00:03:27: Freiheit zu Friedmann sei kein Zustand, sondern eine Aufgabe.

00:03:31: Und sie müsse sichtbar verteidigt werden, nicht schüchtern, sondern überzeugt.

00:03:37: Eine starke Verbindung entstand zur Ehrung von Trumos Köplin, der im vergangenen Jahr durch kuragiertes Handeln eine schwere Straftat verhindert hatte.

00:03:46: Für Friedmann ein Beispiel dafür, was gesellschaftlicher Zusammenhalt konkret bedeute.

00:03:51: Nicht wegschauen, sondern handeln.

00:03:54: Am Ende blieb eine unbequeme, aber zentrale Frage im Raum.

00:03:58: Sind wir bereit, unsere Freiheit nicht nur zu genießen, sondern sie auch aktiv zu verteidigen?

00:04:06: Kis Talk Bound Tour, diesmal bei der Bavarian Dealer Championship in der Spielbank Bad Kisingen.

00:04:12: Zwei Tage lang trafen sich dort die besten Dealerinnen und Dealer aus den alter Spielbanken.

00:04:18: Die Bavarian Dealer Championship ist kein Show-Event für Gäste,

00:04:21: sondern

00:04:21: ein Wettbewerb für Profis mit Fokus auf Präzession, Konzentration, Regelkenntnis und Verantwortung am Spieltisch.

00:04:30: Bad Kissingen war Gastgeber dieses Wettbewerbs und stellte mit Andreas Voll und Dario Hernandez auch gleich zwei eigene Teilnehmer.

00:04:37: Beide landeten zufrieden im Mittelfeld.

00:04:40: Ein Ergebnis, das zeigt, wie hoch das Niveau und wie anspruchvoll dieser Wettbewerb ist.

00:04:46: Gewonnen hat die diesjährige Bavarian-Dealer-Championship Sebastian Streitel von der Spielbank Garmisch-Parte-Kirchen.

00:04:53: Er qualifizierte sich damit für die German-Dealer-Championship Ende April in Berlin.

00:04:58: und vertritt dort die Bayern-Spielbanken auf nationaler Ebene.

00:05:02: Die Meisterschaft macht sichtbar, was im Alltag oft im Hintergrund bleibt.

00:05:06: Kopier zu sein bedeutet weit mehr als jetons zu schieben.

00:05:09: Es geht um Haltung, Ruhe, Menschenkenntnis und Präzession.

00:05:13: Ein Beruf mit Verantwortung.

00:05:15: Wer mehr über die Bewellen Dealer Championship erfahren möchte, Einblicke hinter die Kulissen sucht und Stimmen der Beteiligten hören will, findet die komplette Reportage in einer aktuellen Folge von Kis Talk und Tour.

00:05:27: Reinhören lohnt sich.

00:05:29: Und jetzt kommen wir zum aktuellen Gespräch für diese Folge.

00:05:34: Echte Menschen, echte Meinungen.

00:05:36: Das ist

00:05:37: Treff im Turm.

00:05:40: Neben mir am Tisch sitzen die Julia Träger und der Felix Schmiedl.

00:05:45: Sie sind von den Heimatunternehmern Bayerische Röhn und es sitzen auch im Publikum.

00:05:49: und das ist vielleicht neu für die Leute, die jetzt uns dann zuhören, falls hinten dran vielleicht das eine oder andere Schmatzgeräusch oder Gläserklappern erklingt.

00:06:00: Und das liegt daran, dass wir hier noch mehr Gäste bei mir hier im Studio haben, nämlich die Heimatunternehmer Bayerische Röhn machen hier unseren Stammtisch auch heute.

00:06:09: In der Folge, wo wir aufnehmen und ihr beide seid Heimatentwickler.

00:06:14: Schön, dass ihr da seid.

00:06:15: Schön, dass ihr alle da seid und Teil des Kit-Kiss-Talk seid.

00:06:20: Ja, Heimatunternehmer Bayerische Röhn.

00:06:23: Erzählt doch mal ganz kurz in eigenen Worten, vielleicht so in zwei Sätzen, wenn euch jemand fragt, was macht Heimatunternehmer Bayerische Röhn?

00:06:33: Wer mag?

00:06:34: Julia.

00:06:36: In zwei Sätzen?

00:06:37: Oder

00:06:37: ganz kurz?

00:06:38: Ganz kurz.

00:06:42: Es ist immer nicht so einfach, das zu sagen, weil wir uns auch nicht in klare Regeln und Kästchen einordnen lassen wollen.

00:06:52: Bei Heimatunternehmen geht es um die Menschen und um ihre Ideen.

00:06:56: Es geht um die Heimat und es geht darum, die Heimat bündner und lebendiger zu gestalten.

00:07:02: Menschen zusammenzubringen, die was für die Heimat tun wollen, Menschen zu unterstützen, die Ideen haben.

00:07:09: Ja, an Menschen zu glauben, die was bewegen wollen und so eine Gemeinschaft zu schaffen, die sich für ihre Heimat einsetzen und verändern wollen.

00:07:21: Also wir wollen jetzt keine großen Veränderungen machen, aber so kleine Impulse setzen, kleine Leuchtfeuer machen und einfach positive Energie.

00:07:31: Interessant.

00:07:32: Ist ja erst mal gar nicht so das, was man vielleicht erst mal in den Gedanken kommt, wenn man das Heimatunternehmer liest.

00:07:39: Felix, willst du es noch irgendwie ergänzen?

00:07:41: Also erst mal guten Abend an die Zuhörer und Zuhörerinnen.

00:07:44: Ich denke, unser slogan Röhn-Mensch-Idee trifft es eigentlich ganz gut.

00:07:48: Wir versuchen Menschen zu unterstützen, dass sie eben einen Mehrwert für unseren ländlichen Raum bringen.

00:07:55: Und diese Unterstützung ist aber nicht so leicht, wie die Julia sagt, den Schubladen zu stecken.

00:08:00: Das kann auf der Ebene sein, dass wir bei der Finanzierung unterstützten Businesspläne über Marketing, also da gibt es eigentlich keine Grenzen und am Ende soll eben ein Mehrwert herauskommen, damit die Menschen verstehen, wie schön sie ist und dass wir eben auch Menschen hier halten und nicht noch mehr an die Stadt verlieren.

00:08:21: Wie seid ihr dazu gekommen, Felix?

00:08:24: Du bist ja jetzt nicht der Ur-Röner, glaube ich, ne?

00:08:27: Genau, ich bin ursprünglich zum Handballspiel, als Handballprofi hergekommen, jetzt schon vor über zehn Jahren.

00:08:33: Damals noch zum glorreichen HSC Bad Neustadt, zweite und dritte Liga.

00:08:37: Und bin dann zum ersten, ersten, zweitausend, sechzehn Geschäftsführer der Bioenergy Ostheim geworden, jetzt zehn Jahre her.

00:08:44: und habe über die Jahre danach immer wieder Firmen gegründet im Immobilienbereich, im Tourismusbereich, im Beratungsbereich.

00:08:53: Und ich glaube vor sechs oder sieben Jahren oder vor fünf oder sechs Jahren haben sich in der Region einige Menschen zusammengetan, die gesagt haben, wir müssen, was die Regionalentwicklung angeht, einfach ein bisschen Gas geben.

00:09:05: weil man mit diesen behördlichen Angeboten einfach an unsere Grenzen gekommen sind.

00:09:10: Und daraus hat man dann einen gemeinsamen Verein gegründet, Heimatunternehmen Bayerische Röhne EV und mittlerweile sind es knapp achtzig Mitglieder geworden über die Jahre und die eben spannende Projekte machen und auch viel eben von diesem Netzwerk leben.

00:09:25: In diesem Netzwerk sind alles Unternehmer und Unternehmerinnen.

00:09:29: die aber auch diese Projekte unterstützen auf ganz vielfältige Art und Weise.

00:09:34: Mal über einen Anruf, mal über vielleicht einen Darlehen.

00:09:37: Also auch da wieder kann man es schwierig in eine Schublade stecken, da ist im Prinzip alles möglich.

00:09:44: Weil jetzt hat ja Julia auch schon gesagt, ihr bringt eigentlich Menschen zusammen, glaube ich, war so der Begriff Menschen zusammen, die was bewegen, was verändern wollen, die eine Idee haben.

00:09:58: Heimatunternehmer klingt ja irgendwie fast schon so ein bisschen wie ein politischer Schlagwort.

00:10:02: Aber hat Heimatunternehmer auch was mit der Politik zu tun?

00:10:07: Also könnt ihr da was Sachen angesprochen jetzt gerade mit Finanzierung und so weiter.

00:10:12: Bürokratie unterstützt ihr da auch in dem Bereich?

00:10:16: Also das ist ein oder einer der zentralen Punkte, die wir auch machen.

00:10:20: Wir sind sehr gut vernetzt in die regionale Politik.

00:10:23: Zum einen über viele Mitglieder, die aus sich politisch engagieren.

00:10:27: Der Verein selber ist neutral, das ist auch ganz wichtig, der steht in der Satzung drin.

00:10:31: Aber wir haben sowohl mit den Allianzen als auch mit den Bürgermeisten und Landräten einen super Austausch.

00:10:37: Und so schaffen wir es eben, das eine oder andere Projekt mal vielleicht über die Bürokratie zu heben.

00:10:42: wo mal wieder wegen irgendeinem Irrsinn ein Projekt gestoppt wird, weil irgendeine Toilette fehlt oder wie auch immer, da gibt es ja die ersten Geschichten.

00:10:52: Und manchmal können mir da eben durch den einen oder anderen Anruf dann wirklich helfen und das hat in der Vergangenheit schon gut funktioniert, weil wenn man es manchmal erklärt, was die Problematik ist, gerade jetzt in den Behörden oder auch den Bürgermeistern, dann kommt oft Einsicht und die sagen, ja, das muss man ändern.

00:11:10: Okay, kommen wir vielleicht noch mal nachher zu den ganz konkreten Terminen.

00:11:15: Julia nochmal.

00:11:16: Du hast ja gesagt, du redest, hast ja von Menschen gesprochen allgemein und jetzt nicht unbedingt von Unternehmern.

00:11:23: Also wenn ich mir Unternehmer vorstelle, das war auch meins.

00:11:25: Ich bin ja Mitglied in den Heimatunternehmern und war ja auch im ersten Moment so, wo ich gedacht habe, ja, kann ich da überhaupt Mitglied werden?

00:11:32: Ich habe doch gar kein Unternehmen.

00:11:34: Aber ... heißt Unternehmen jetzt für euch wirklich, ich muss eine Firma haben, um da dabei zu sein.

00:11:40: Ich muss oder wer ist bei euch so Mitglied?

00:11:46: Also da gibt es für mich persönlich jetzt, also ich spreche jetzt für mich, keine Regel.

00:11:52: Also für mich sind es Menschen, die unternehmerisch denken und auch was tun oder Projekte haben.

00:11:58: Also auch ich bin auch der Meinung, wenn jemand angestellt ist, aber auch wie... im Ehrenamt, in Vereinen agiert, Projekte umsetzt, große Veranstaltungen organisiert.

00:12:11: Das sind für mich Menschen, die viel für die Heimat tun, dass es hier was aktiv ist und die sind genauso willkommen bei uns im Verein Wien Unternehmer mit Hundertfünfzig Mitarbeitern.

00:12:24: Und ich glaube, das befruchtet sich auch gegenseitig.

00:12:28: Und wir haben also in Erfahrung gemerkt, wer dann, wer nicht dazu passt, der geht auch selbst wieder.

00:12:33: Okay.

00:12:34: Und ihr habt dann tatsächlich auch alles drinnen.

00:12:36: Also man sieht es ja in dem letzten Heft auch.

00:12:40: Da ist ja ein großes Unternehmen auch ja vorgestellt, aber auch natürlich, ja jetzt zum Beispiel, meine One-Man-Show hier ganz genauso.

00:12:50: Also ihr habt wirklich alles in dem Verein drin.

00:12:52: Genau, bunt gemischt.

00:12:54: von Industrie über Direktvermarktung, über Bio-Bauern, über Marktforscher, über Künstler.

00:13:02: Ich gucke gerade in die Runde.

00:13:04: Wer so alles da sitzt, freie Redner.

00:13:06: Genau, also alles bunt gemischt.

00:13:10: Ich glaube, es kommt nicht auf den Beruf an, sondern auf wie die Gesinnung der Menschen ist und das Denken.

00:13:17: Das sind so gleichartige Menschen, die andocken.

00:13:20: Also eigentlich so den Wortbegriff.

00:13:22: Unternehmer, also jemand, der was unternimmt.

00:13:26: Im

00:13:26: Gegensatz zu einem, der was unterlässt.

00:13:29: Das ist ja immer diese schöne Definition.

00:13:30: Ein Unternehmer, der macht was, der unterlaser, unterlässt.

00:13:34: Und ich glaube, es ist auch so ein entscheidender Faktor bei uns, dass eben keine ausgeschlossen wird.

00:13:38: Es gibt ja Netzwerke, wo es heißt, da darf ein Versicherer und ein Bäcker.

00:13:42: Es gibt es bei uns nicht die Menschen, die vom Mindset her sagen, wir wollen in der Region was voranbringen, positiv, nicht nur meckern.

00:13:50: Wir hatten es vorher im Vorgespräch, ja.

00:13:52: Da gibt es leider immer mehr, die meckern.

00:13:53: Aber ich sage jetzt mal, wenn ich unsere Mitgliedschaft angucke oder unsere Mitglieder, das ist schon beeindruckend.

00:13:59: Da sind Leute dabei, die sagen, das kriegen wir hin, das schaffen wir.

00:14:02: Das machen wir mal los und das wird schon gut gehen.

00:14:06: Ädialisten sitzen hier auch in der Runde, ja, genau.

00:14:09: Komm mal nachher auch noch mal dazu.

00:14:12: Aber jetzt ist ja Heimatunternehmer.

00:14:14: Bayerische Röhnev, wie es offiziell heißt, ist seit ja nicht, oder wir sind ja nicht alleine.

00:14:20: Also die Heimatunternehmer gibt es ja nicht nur in der Bayerischen Röhne, richtig?

00:14:27: Also tatsächlich ja, wobei wir als Heimatunternehmer Bayerische Röhne die ersten Heimatunternehmer waren, die auch so heißen.

00:14:35: Mittlerweile gibt es verschiedene Netzwerke in ganz Bayern, die Heimatunternehmer heißen, dann eben mit der anderen Regionsbezeichnung.

00:14:43: Wir waren nach Alfred Wolf, die Nummer zwei Alfred Wolf in der Oberpfalz, Bernau, Landkreis zwischen Reut.

00:14:50: Er hieß aber noch via Carolina-Goldene-Straße-EV an sein Geschichtspark angedockt.

00:14:55: Aber im Prinzip geht es auch nicht um den Namen, sondern um das, was die einzelne Netzwerke machen.

00:15:00: Und da sind wir sehr gleichartig, die Menschen, die dort organisiert sind, wollen was bewegen.

00:15:05: Die wollen positiv die Region gestalten und nicht aufgeben und wegziehen, sondern sagen, wir nehmen das in die Hand.

00:15:11: Und durch die gegenseitige Unterstützung erreichen wir was, sei es tolle Veranstaltungen, sei es Unternehmen voranbringen oder neue Gründen.

00:15:20: Und wir machen das in der Röhren sehr gern, waren ein Pilot.

00:15:24: Und ja, ich denke jetzt auch letztes Jahr mit die Röhrenmomente.

00:15:28: eins unserer ersten Projekte hat den Bayerischen Tourismuspreis gewonnen.

00:15:31: oder auch im Wernersein-Projekt.

00:15:33: Er versorgt am Ort den Preis von der Lilly-Stiftung in Frankfurt.

00:15:37: Er zeigt ja, dass langsam das, was mir alles die Saat, die wir gesehen haben, jetzt Stück für Stück aufgeht.

00:15:44: Und das ist schön zu sehen.

00:15:47: Jetzt geht Heimatunternehmer noch ein Stück.

00:15:49: Weiter, also wir haben ja auf der einen Seite den Verein, also wir, was wir hier jetzt auch zelebrieren gerade, den Stammtisch, wir treffen uns, tauschen uns nett aus und haben gemeinsam mit Termine entstehen neue Ideen.

00:16:02: Darüber hinaus habt ihr beide ja, ihr seid ja auch nicht die Vorstände des Vereins, also das gibt es ja nochmal.

00:16:10: Julia

00:16:11: ist im Ebenvorstand, aber nicht die Vorsitzende des Vereins, ne?

00:16:14: Zweite.

00:16:15: Zweite

00:16:15: Vorsitzende, okay.

00:16:18: Der

00:16:18: Christian May,

00:16:19: der eigentlich heute auch kommen wollte.

00:16:22: Der vielleicht noch wieder Fleisch nach Frankfurt liefert, vermutlich von seinem Biohof.

00:16:31: Und ihr beide seid aber in der besonderen Funktion Heimatentwickler.

00:16:36: Jetzt kennt man vielleicht in den Regionen, in den einzelnen Städten, in den Landkreisen, sogenannte Wirtschaftsförderer.

00:16:44: Ihr nennt euch Heimatentwickler.

00:16:46: Ist es vom Prinzip her was Ähnliches oder ist es was Grundsätzlich anderes, was macht ein Heimatentwickler?

00:16:54: Also es ist ein bisschen den Unterschied, weil im Prinzip wir rekrutiert wurden vom Ministerium.

00:17:00: Und Julia und ich haben beide Wahnsinn nicht viel zu tun mit unseren eigenen Firmen und das Ministerium kam eben auf uns zu und hat gesagt, das ist toll, was da in der Rhön entsteht.

00:17:09: Ihr müsst da ein bisschen mehr Gas geben und dann haben wir gesagt, wie sollen wir das machen?

00:17:13: Wir haben unsere Firmen, unsere Mitarbeiter und dann haben die eben gesagt, dann versuchen wir euch ein Budget zur Verfügung zu stellen, dass ihr eben dann auch in euren Unternehmen euch ein bisschen rausnehmen könnt.

00:17:24: und der Hintergrund oder dieses Diese Vorgehensweise ist natürlich eine grundsätzlich andere als eine Ausschreibung zu machen und dann irgend einen zu suchen, der Verwaltungswissenschaften studiert hat oder irgendeine Regionalentwicklung, sondern uns auszusuchen und zu sagen, ich will euch und jetzt müssen wir uns irgendwie hinkriegen, dass ihr euch ein paar Stunden pro Woche, es ist ja sehr überschaubar, was wir Zeit haben, weil einfach unsere eigenen Firmen auch gewisserweise vorgehen.

00:17:50: Aber es ist schon eine coole Geschichte gewesen, dass das Ministerium so ein Weg geht.

00:17:55: Auf der anderen Seite kann das Ministerium uns, man hat einen super Austausch mit denen und hilft uns natürlich beim einen oder anderen Projekt dadurch auch weiter, wo wir dann wieder sagen können, ihr wolltet uns, jetzt brauchen wir auch ein bisschen Unterstützung bei euch, sei es bei verschiedenen Förderungen oder Audi Zusammenarbeiten mit dem Anfällendlichen Entwicklung.

00:18:14: Julia Gerstberg ist heute da, also wir hören uns sehr oft, die ist mittlerweile auch mittlerweile.

00:18:20: bei sehr vielen Stammtischen da.

00:18:22: Und das ist natürlich eine Zusammenarbeit, die für Projekte extrem furchtbar ist.

00:18:27: Weil wenn wir jetzt was haben, Anruf an Julia und dann liegt es halt ganz oben.

00:18:32: Das ist schon ein Unterschied, bis es durch irgendwelche Mühlen getreten wird.

00:18:37: Heißt aber, wer kommt dann zu euch?

00:18:41: Oder geht es dann weiter, dass ihr sagt, Oh, wir haben eine, also Ministerium hat jetzt der Felix erklärt, hat euch gefunden und ihr geht jetzt raus und sagt Mensch, da ist einer der hat eine tolle Idee, den fördern wir jetzt auch.

00:18:56: oder kommen die Leute auf euch zu?

00:18:59: Wie ist da der der Ablauf?

00:19:01: Also meistens kommen die Leute auf uns zu, kommen mit einer Idee oder jemand aus aus dem Netz, wer kennt jemand, der eine tolle Idee hat.

00:19:10: Und dann setzt man sich zusammen.

00:19:13: Sehr selten ist es auch mal der Fall, dass wir konkret auf Menschen zugehen, weil wir sagen, das ist so eine tolle Idee, können wir euch irgendwo unterstützen.

00:19:20: Oder weil wir eben in der Zeitung lesen, dass die ein konkretes Problem haben, wo wir sagen, die können wir vielleicht unterstützen.

00:19:26: Ja, also wir haben jetzt nicht wahnsinnig viel Zeitbudget, um Dinge zu unterstützen.

00:19:32: Deswegen müssen wir uns genau überlegen, wo können wir ansetzen, dass wir effizient vorangehen.

00:19:37: Deswegen unterstützen wir auch nur Menschen, die wirklich ins Tun kommen.

00:19:43: Also wir können nicht für Menschen was tun, wir können ihnen nur helfen, um von A nach B zu kommen.

00:19:50: Aber wir können denen nicht tragen und nicht stützen, so wie manche Dinge.

00:19:55: Und

00:19:55: wir haben natürlich noch den einen Vorteil über unsere Vorstandschaft, die so als Katalysator fungiert.

00:20:01: Neue Projekte werden dort immer vorgestellt und dann gibt es natürlich auch ein Feedback von der Vorstandschaft.

00:20:07: Ist das ein unterstützenswertes Projekt oder nicht?

00:20:09: Und da wurden tatsächlich auch schon Projekte abgelehnt, wo man gesagt hat, du musst erst deine Hausaufgaben machen, weil mir sie nicht dein Angestellter.

00:20:17: Und wenn du da und da bist, dann kannst du noch mal kommen.

00:20:20: Und das ist, glaube ich, ganz wichtig, weil man dann nicht nach Gießkanne agiert und nicht sagt, mir geben, geben, geben, sondern wirklich ganz zielgerichtet.

00:20:30: In dieser Vorstandschaft sitzen absolute Experten, die auch sagen, diese Idee wird was, die hilft uns, das bringt mehr Wert.

00:20:37: Und

00:20:39: ganz konkret, in welchen Bereichen könnt ihr da helfen?

00:20:43: Also du hast jetzt ja immer gesagt, du könntest vielleicht über die, was über Bürokratiehürde vielleicht überwinden, indem man jemanden kennt, der jemanden kennt oder man kann vielleicht sagen, formuliert es mal anders oder so.

00:20:56: Aber gibt es da darüber hinaus auch Fördermittel hast du angesprochen.

00:21:03: Wie sieht konkret eure Hilfe aus?

00:21:04: Also wenn ich jetzt zum Beispiel jetzt kommen würde mit meinem Podcast-Gespräch, wie läuft es ab?

00:21:11: Wenn ich jetzt sage, Mensch, ich mache mich jetzt selbstständig hier als Podcaster, habe ich jetzt euch noch nicht angefragt, aber vielleicht entwickelt sich das ja jetzt gerade im Moment draus.

00:21:19: Ja, das ist schon sehr schwierig, weil du hast schon alles strukturiert.

00:21:23: Nein, aber wir können ja auch was anderes einfallen.

00:21:26: kommen erst mal Menschen zu uns und die haben eine Idee, aber die haben gar nicht das Umfeld, was ihr unterstützt.

00:21:33: Also das ist oft wirklich so, dass man denen erst mal zuhört,

00:21:37: den Raum gibt und unterstützt.

00:21:37: Oder der Umfeld ist sogar destruktiv und denen erst mal die Idee ausredet.

00:21:41: Du bist doch in der Industrie, du hast doch einen tollen Job.

00:21:43: Was genanzt denn jetzt, was mit Alpakas macht?

00:21:45: Also das ist schon mal ganz oft der Fall und den Menschen erst mal den Raum geben, dass über Ideen sprechen können, an die Idee zu glauben.

00:21:53: Und zu sagen, ja jetzt gehen wir los und das hilft bei vielen Show.

00:21:58: Also es gibt manche Menschen, das hört sich ja so banal an, aber schon das hilft den Menschen, dass er sich trauenlos zu gehen.

00:22:07: Und dann haben wir bei der unterschiedlichen Fähigkeiten, ich bringe meinen Marketing-Input, also meinen Marketingkenntnisse ein, der Felix Satzeville im betriebswirtschaftlichen Bereich.

00:22:18: Und wir strukturieren Projekte, wir gucken, wo sind die Wege, wir machen Pläne, wir machen, geben Hausaufgaben auf.

00:22:27: Oft sind ja wirklich so, sind die Leute überfordert, weil, was müssen sie alles tun, um zu starten?

00:22:34: Und dann bauen wir mit denen, wie so ein Kannevarmodell oder solche Dinge auf und zeigen ihnen, welche Schritte sind und so ganz einfache, betriebswirtschaftliche Pläne.

00:22:44: der Felix unterstützt dann bei Vaterung.

00:22:47: und ja, das Netzwerk ist halt auch sehr viel wert, weil wir dann mit den richtigen Menschen die Leute zusammenbringen, also jetzt regional das Netzwerk, aber auch überregional die anderen Heimatunternehmernester, manche Sachen sind im Allgäu, funktionieren da schon, dann können wir die Menschen zusammenbringen.

00:23:04: oder hier bei unserem Netzwerk sind sehr viele Leute, die ja auch schon wirklich erfahrene Unternehmer sind und die helfen dann auch.

00:23:13: Also ist es schon so wie eine kleine Unternehmensberatung, eine Existenzgründungsberatung?

00:23:21: Ja,

00:23:22: wobei wir schon ein bisschen anders agieren.

00:23:24: Also wir haben keinen riesen Bürokomplex, wo wir sagen, jetzt kommst du erst mal her und dann sprechen wir, sondern wir fahren immer zu den Menschen raus.

00:23:31: Weil wir sagen, wir können das Projekt nur dabei aufteilen, wenn wir am Braukessel stehen, wo es züchst und knackt.

00:23:38: Weil

00:23:38: dann lernt man den Menschen in seinem natürlichen Umfeld kennen und kann ihn dann auch ein bisschen anders einschätzen.

00:23:44: Und eine andere Vorgehensweise ist auch natürlich gehen mir klar strukturiert vor und rechnen das auch durch und sagen, wir schicken kein ins Harakiri, wenn man sieht, das klappt hinten und vorne nicht.

00:23:55: Aber wir versuchen, dass die Menschen ins Tun kommen und nicht alles totdenken und sagen, jetzt bauen wir gleich riesig für zwei Komma vier Millionen, sondern wir sagen, Jetzt bauen wir mal klein und dann wachsen wir Stück für Stück.

00:24:08: Und das ist vielleicht so ein bisschen ein anderer Aspekt.

00:24:10: Also dieses Upscaling ist natürlich wichtig, aber die Menschen erst mal ins Tun bringen, weil ganz oft beraten wir Menschen, die davor was anderes gemacht haben.

00:24:18: Die haben es als Hobby gemacht,

00:24:20: wie du auch,

00:24:20: sehr professionell, aber du machst da hauptsächlich was anderes.

00:24:23: Und mir versuchen die dann über die Schwelle zu hiefen, dass es eben professionell wird.

00:24:27: Und da muss man nicht immer gleich eine Bäckerei mit vierzig Angestellten bauen, sondern vielleicht rechte auch mal.

00:24:33: dass man sein Laden ein bisschen umfunktioniert und dann dort ein Brot macht.

00:24:37: Ja, okay, okay, verstehe.

00:24:39: Lass uns mal ein bisschen konkret werden.

00:24:42: Was habt ihr für Projekte bereits entwickelt?

00:24:48: An was seid ihr jetzt aktuell vielleicht dran?

00:24:50: Vielleicht könnt ihr da so ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und mal ganz konkret sagen, wo habt ihr bisher jetzt gerade unterstützt und was sind so, was läuft?

00:25:02: Julia macht den Daumen darüber, die Leute, die da sitzen.

00:25:08: Also vielleicht fange ich mal an.

00:25:12: Ich glaube, es waren in den letzten fünf oder sechs Jahren mittlerweile fast vierzig Projekte, die wir unterstützt haben.

00:25:17: Natürlich von ganz großen Projekten wie Brauerei über Aumal, wo man vielleicht mit fünf Anrufen und zwei Terminen weiterkommt.

00:25:25: Aber jetzt, gerade ein Projekt, wo wir sehr viel Zeit reinstecken, ist das Versorgtermordprojekt, wo der Initiator, Werner Palankaris eben vor über mittlerweile vier Jahren gemerkt hat, dass im ländlichen Raum die Hausärzteversorgung zusammen

00:25:39: ... Vor sechs Jahren?

00:25:40: Vor sechs Jahren.

00:25:41: Oh, ich krieg das Zeichen.

00:25:42: Vor sechs Jahren schon.

00:25:45: Und eben da hat man ein Konzept entwickelt, das sich auch Stück für Stück weiterentwickelt hat, dass man ... feststellen musste, wir bekommen keine Hausärzte mehr in den ländlichen Raum.

00:25:56: Egal wie viel Förderung man gibt, muss das ein Glücksfall sein, weil der Vater schon hier ist und er kommt wieder zurück.

00:26:02: Also muss man andere Wege finden.

00:26:03: und da funktioniert es eben über medizinisch Fachangestellte, die ja oft da sind, wenn ihr Praxis zu macht und eben über einen gewissen Input oder Implementierung von von Telemedizin.

00:26:15: Und das ist sehr erfolgreich.

00:26:17: Das Problem ist natürlich solche Projekte.

00:26:20: Wecken natürlich bei Kastenärztlichen Vereinigungen und und und auch gewisse Kritiken und man hat da immer Angst vor Veränderungen, wie es eben bei großen Apparaten ist.

00:26:30: Und jetzt ist eben so ein Zeitpunkt, wo wir jetzt nach fast drei Jahren darum kämpfen, dass es immer in die Regelversorgung kommt.

00:26:38: Und da unterstützen wir eben auch immer ganz konkret, gehen dann auf Politik dazu mit unserem Einfluss, besorgen Fördergeld.

00:26:45: Das ganze Projekt ist gestartet, indem man eine halbe Million vom von dameligen Gesundheitsminister Hollacek gekriegt hat.

00:26:52: Und da sind eben mir föhrerführend dabei gewesen, die Bürgermeister haben dann Brief geschrieben oder unseren Brief unterschrieben und da hat man Stück für Stück gearbeitet, dass man eben mit so einer Anschubfinanzierung mal die Ärzte bezahlen kann für so ein Projekt.

00:27:06: Okay, cool.

00:27:08: Werner ist jetzt gerade da, vielleicht könnt ihr mal das Mikrofon eben durchreichen, dann fragen wir ihn doch mal selber, wie hat dich denn ... Heimatunternehmer vorangebracht.

00:27:21: Also, die Idee wurde geboren auf so einem Stammtisch.

00:27:24: Das war mein allererster Stammtisch, ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... landärztliche Versorgung und die Probleme.

00:27:38: Und ich habe meine naive Idee vorgestellt und die Leute am Tisch haben alle Hurra geschrieben und haben gesagt, ja, da kenne ich ein und da kenne ich ein und da kenne ich ein.

00:27:48: Und das beste Beispiel für mich ist, wie wir gestartet sind, der Florian von einfach wir, Restaurantbesitzer, hat ein Stammgast, der war Vorstand im Röhnklinikum.

00:28:04: Und der hat gesagt, naja, der muss ja eine Ahnung haben, mit dem bring ich euch mal zusammen.

00:28:09: Und dann könnt ihr eure Idee mit dem Benchmarken.

00:28:13: Und Felix und ich, wir haben da einen sehr schnellen Termin bekommen, weil er Felix überhandt.

00:28:18: weil Tickets ein bisschen nachgeholfen hat im Sekretariat.

00:28:22: Also das gehört alles dazu.

00:28:23: Ja, das ist der klassische

00:28:24: Netzwerkarbeit.

00:28:26: Als

00:28:26: Heimatunternehmer sehen, aber eben nicht unter dem kommerziellen Aspekt.

00:28:31: Wir haben den Termin bekommen, der hat gesagt, wir können euch nicht helfen, Röhnklinikum, aber hier sind zwei Adressen, da geht er mal hin.

00:28:37: Und dann ist er bei der ersten Adresse mit uns gegangen, der Vorstandsvorsitzende oder einer Vorstand des Röhnklinikums.

00:28:44: Und wir haben die Idee dann immer weiterentwickelt, immer weiterentwickelt.

00:28:47: Und es ist dann quasi über sechs Jahre von einer Hand in die nächste gegangen.

00:28:54: Und wir sind jetzt dabei versorgt, am Mord zwei Punkt Null quasi auf die Beine zu stellen.

00:29:02: Das will jetzt die Kassenheit sich Vereinigung selber machen.

00:29:07: Haben uns jetzt letztens geschrieben und telefonisch mitgeteilt, dass sie unsere Hilfe.

00:29:14: in Bezug auf die Finanzierung nicht brauchen, weil es letzten Mal haben wir das Geld besorgt für die Finanzierung.

00:29:22: Dafür haben sie sich quasi auch ein bisschen geschämt, dass sie das nicht aus Eigenmitteln gemacht haben.

00:29:28: Wir werden jetzt gebraucht in der zweiten Runde um die Bürgermeister in den Vergleichsregionen, die wir für das zweite Projekt brauchen oder das Nachfolgeprojekt brauchen.

00:29:38: Wir helfen jetzt dann... die Bürgermeister zu rekrutieren, um diese Leute quasi zu rekrutieren, damit die Kassenärztliche Vereinigung mit ihren Ärzten in diese Versorgungsräume einziehen kann.

00:29:55: Also das ist auch wieder so ein Ding, wo eben so ein Verwaltungsapparat wie die Kassenärztliche Vereinigung es nicht schafft.

00:30:05: an die Basis zu kommen.

00:30:06: und um an die Basis zu kommen, brauchen sie uns jetzt.

00:30:10: Interessant, ja.

00:30:11: Super interessant.

00:30:13: Also klassische Netzwerkarbeit und da hat ein Projekt ja wirklich ein großes Projekt richtig gut funktioniert.

00:30:20: Was gibt es noch?

00:30:21: Was habt ihr noch?

00:30:22: Aktuell

00:30:25: habe ich ein Projekt mit Eddie zusammen.

00:30:28: Der Eddie ist bei uns in der Fortschlandschaft, Eddie Thomas und seitdem ich ihn kenne, sagt er schon immer, also Es gibt zu viele tolle Erzeuger und die müssen ich mir zusammen was machen und die muss man sichtbar machen.

00:30:39: Und letztes Jahr im Frühjahr hat er dann gesagt, so jetzt, jetzt müssen wir da endlich mal vorwärts gehen.

00:30:44: und dann, ich glaube im Juni, Mai oder Juni hat er bei sich im Garten Genusspartner eingeladen.

00:30:53: Also viele Erzeuger rund um Watt Kissingen und hat seine Idee vorgestellt, also seine Idee ist, dass er eine Printmedium schafft.

00:31:04: indem die Genusspartner vorgestellt werden, wann die Öffnungszeiten sind und seine besondere Idee ist eigentlich dann auch zu sagen, bei jedem Genusspartner außenrum eine Wanderung zu machen, um zu sagen, ja, wenn ich jetzt nach Rammstall fahre oder nach Ölnbach und ich fahre jetzt nur dorthin, um dort einzukaufen, dann könnte man doch noch eine kleine Wanderung machen oder mir könnte ich das angucken, dass ich das rentiert, weil das ist ja oft so eine Herausforderung zu sagen, ich fahre da jetzt hin.

00:31:32: Das war so die Grundidee, dann hat er die Menschen zusammengebracht, die waren alle sehr begeistert und wollen da auch mit vorwärts gehen.

00:31:39: Seine weitere Idee war dann eigentlich wie auch so ein Laden, so ein zentraler Ladengut, dann hat er angefangen in Kissingen sich einen Laden anzugucken.

00:31:46: und ja ganz kurz zusammengefasst.

00:31:48: Seine Tochter hat jetzt im Dezember einen ganz tollen Hofladen in Bad Kissingen eröffnet.

00:31:56: Also für mich einer der schönsten Läden, die es überhaupt gibt.

00:31:59: Ich finde, wenn man da reinkommt, ist es einfach schön.

00:32:03: Und wenn man sich so den Prozess überlegt, das war irgendwie im Frühjahr, haben wir darüber gesprochen.

00:32:09: Im Sommer waren wir zusammengesessen.

00:32:11: Und ja, im August sind die ersten Immobilien angeguckt worden.

00:32:16: Und auch diese Entwicklung von der Franzi, von seiner Tochter.

00:32:22: sich das zuzutrauen, mit zwei kleinen Kindern so ein Laden zu eröffnen.

00:32:27: Das war ein ganz schöner Prozess, aber ein ganz toller Prozess, also wo mich auch als Heimatentwicklerin echt glücklich macht.

00:32:35: Deswegen macht man es auch, wenn man das so sieht, wie dann sowas entsteht.

00:32:39: Ja, jetzt ist der Laden offen und jetzt sind wir dabei, das Heft zu produzieren.

00:32:45: Das

00:32:46: wird,

00:32:46: glaube ich, auch für die einzelnen Mehrwert bringen.

00:32:48: Das ist zum einen für jeden ja auch so ein bisschen, wenn man in einem in einem Printmedium ist, wenn man tolle Bilder hat, das ist ja für einen selbst, auch im Selbstbewusstsein, das zu zeigen, in die Sichtbarkeit zu kommen, weil man weiß oft nicht, wo ist ein Laden, wann hat er geöffnet, das sind so viele Hemmschwellen, um dahin zu fahren.

00:33:06: Und wenn man sowas digitalisiert und allen zugänglich macht, glaube ich, dass das für den Einzelnen auf jeden Fall was bringt und auch eine neue Gemeinschaft bildet, weil die, mir merkt schon, dass sie sich auch mehr verzahnen, vernetzen.

00:33:19: Und im Sommer wollen wir dann eine Radtour machen und dann wollen wir die Genusspartner abfahren, die in dem Heft sind.

00:33:27: Da haben wir ein Filmteam dabei, die filmen das dann und dann können wir das auf Social Media teilen und das ist, finde ich, auch ein sehr schönes gemeinschaftliches Projekt.

00:33:35: Sehr schön.

00:33:35: Das sagt er mir auf jeden Fall mal Bescheid, weil da fahre ich gerne mit und dann gibt es mit Sicherheit wieder eine Folge Kis Talk und Tour.

00:33:44: Da bin ich gerne dabei.

00:33:45: Und

00:33:45: der Laden ist natürlich schon ein absolutes Schmuckstück und das ist ja so ein bisschen die Intention des Ganzen, wir bringen tolle Projekte aus dem Land in die Stadt direkt in die beste Lage.

00:33:55: Richtig, die Ludwigstraße.

00:33:57: Es

00:33:58: ist

00:33:59: eine Superlage.

00:33:59: Und jetzt hoffen wir natürlich auch, dass die Leute das nutzen.

00:34:02: Das Angebot finde ich toll.

00:34:03: Ich habe schon viel eingekauft dort und so hoffe ich auch, dass andere Menschen

00:34:07: beim Kauf.

00:34:07: Ja, und die vernetzen sich jetzt auch untereinander.

00:34:09: Wir haben einen ganz tollen Brotbecker.

00:34:11: der jetzt nach Kissingen seine Brote liefern kann, weil der Laden da ist.

00:34:16: Und das ist immer ausverkauft.

00:34:17: Also es war jetzt so die ersten Pilotage.

00:34:20: Und wenn man das dann wieder sieht, wie sie sich so ineinander verzahnt, vernetzt und miteinander wächst, das ist, finde ich, richtig schön.

00:34:28: Oder Schnaps brennt im Nachbarort.

00:34:30: Das ist jetzt unser Schnapsbrennerpaar, ist heute auch mit dabei.

00:34:34: Die liefern, glaube ich, auch mit in den Laden rein.

00:34:38: Also von daher.

00:34:39: Dann

00:34:42: werden wir auch bei der Radtour wahrscheinlich.

00:34:47: Ich glaube, es zeigt ganz gut die vielschichtige Projekte.

00:34:52: Vielleicht noch eins.

00:34:53: Sabine Bach mittlerweile auch Vorstandsmitglied bei uns, weil da geht es jetzt zum Thema Veranstaltungen.

00:34:59: Sie kam vor drei Jahren zu uns oder vor vier Jahren und hat der Vorstandschaft ein Projekt vorgestellt.

00:35:05: Sie hat gesagt, sie will Kunst an völlig verrückte Orte bringen.

00:35:09: wie zum Beispiel in den Schweinestahl.

00:35:11: Und sie hatte uns berichtet, dass davor viele mit dem Kopf geschüttelt hat.

00:35:14: Und dann saß die Vorstandsschaft da, haben alle auf dem Tisch geklopft, sagst du, also, mach mal, krieg mal das dieses Jahr noch hin.

00:35:20: Und hat mal gesagt, da geht man zum Chrissy Mai in den Biohofen, der auch in den Architekturpreis gewonnen hat für seinen Stall.

00:35:27: Und so ist die erste Ausstellung unartig im Schweinestahl entstanden.

00:35:31: Und was machen wir?

00:35:33: Wir gucken, dass wir einen Sponsorenpartner finden, weil so eine Veranstaltung natürlich Geld kostet.

00:35:38: und unterstützen eben die Sabine ganz vielschichtig.

00:35:40: Versicherung.

00:35:42: Die ganze Technik kam von Mitgliedern Eröffnungsfeier mit einer Band aus dem HU-Netzwerk.

00:35:49: Und so entsteht da eine tolle Veranstaltung.

00:35:51: Und letztes Jahr war die zweite Veranstaltung unartig Teil zwei.

00:35:56: Da waren wieviel an vier Wochen in dreitausend Menschen in Junkershausen.

00:36:00: Es ist also Wahnsinn, den Junkershausen hat.

00:36:02: wieviel dreihundertvierzig Einwohner so in dem Dreh.

00:36:05: Also was so verrückte Sachen manchmal auslösen, mit regionalen und auch überregionalen Künstlern, einfach wie man sieht, wie man Landwirtschaft und Kunst zusammenbringen kann, indem einfach ein paar Verrückte an einem Strang ziehen.

00:36:18: Jetzt muss ich aber trotzdem noch mal fragen und bei den ganzen Sachen, und wir reden natürlich hauptsächlich positiv natürlich, aber gibt es auch mal was, was nicht geklappt hat?

00:36:27: Es gibt ständig was, was nicht geklappt hat, also mir fällt immer die Stocksbräu ein.

00:36:32: die sicher so ein bisschen jetzt bei meiner Arbeit ein großer Fail war, weil die Stocksbräu gibt es nicht mehr.

00:36:40: Es ist natürlich auch schwierig, weil man liest ja auch öfters von den Brauereissterben mit Corona-Krise und zwar mal Energiekrise, hat es dann einfach nicht mehr funktioniert.

00:36:51: Aber das gehört zum unternehmerischen Tun dazu.

00:36:54: Also nicht jeder Unternehmer ist erfolgreich und das heißt auch nicht, dass man was falsch macht.

00:36:59: Ich kenne auch so viele Projekte, da wurde alles richtig gemacht und trotzdem ging es in die Hose.

00:37:03: Das Risiko gehört zum Unternehmersein dazu und deswegen muss man auch mal einkalkulieren, wenn was schief geht und wenn ein Unternehmen nicht überlebt.

00:37:12: Zweites Thema, was mich persönlich sehr betrifft, ist der Unverpacktladen in Wölffershausen von der Connie, die da wirklich sehr viel Zeit und Mühe reingesteckt hat und eigentlich auch ein Superkonzept hat, einen ganz, ganz tollen Laden da kreiert hat, aber man sieht einfach die Menschen.

00:37:28: sagen nach außen hin sie wollen mehr unverpackt kaufen weniger verpackung und mehr bio und mehr regional.

00:37:36: aber am ende wird halt immer weniger immer weniger umsatz immer weniger kunden und irgendwann kann man so ein laden nicht mehr am leben halten.

00:37:43: egal was für tolle marketing sachen sich julia überlegt hat die haben dann immer wieder ein stück geholfen.

00:37:48: aber wenn halt der grundsätzliche laden einfach nicht mehr funktioniert dann muss man halt irgendwann mal sagen lieber ein ende mit schrecken als ein schreck ohne ende.

00:37:58: Jetzt haben wir ja ganz tolle Leute hier auch sitzen.

00:38:01: Ich würde auch gerne mal von euch wissen, warum seid ihr Heimatunternehmer?

00:38:06: Oder seid ihr eigentlich dabei?

00:38:07: Reicht doch mal das Mikrofon einfach eins darüber, Antonia Julian oder auch Ramona.

00:38:15: Warum seid ihr dabei?

00:38:17: Warum seid ihr beide?

00:38:19: Also ihr habt ja die Schnapsdrossel und den Brennereimetz in großen Brach.

00:38:26: Warum seid ihr Heimatunternehmer?

00:38:29: Erstmal hat es durch einen tollen Zufall angefangen, also auch mit dem Eddy, unserem Projekt, was Julia vorher schon beschrieben hat.

00:38:36: Da durfte ich dann auch dabei sein und genau habe dann erst mal da so reingeschnuppert und auch erst erst einmal so erlebt, was so ein Netzwerk eigentlich, also wie toll das ist, was für Menschen dahinter stecken.

00:38:48: und ja, also war da total fasziniert von und dass man eben so diese Ideen austauscht, der stattfindet.

00:38:55: und das hat mich dann Total inspiriert, dass wir dann eben auch beitreten durften mit den Heimatunternehmern.

00:39:02: Und ja, ich muss ehrlich sagen, in der Zeit ist es noch gar nicht so lange.

00:39:06: Ich glaube, es war letztes Jahr im Sommer sind wir beigetreten und genau habe seitdem wahnsinnig viele tolle Menschen kennengelernt.

00:39:16: Also es ist wirklich die Vernetzung ist richtig gut und macht einfach Spaß.

00:39:20: Und wir werden halt auch mega unterstützt, muss man halt auch sagen.

00:39:23: Also bei uns ist jetzt auch gerade steht ein Projekt an.

00:39:26: Wir wollen auch ein bisschen was machen und ja, erfahren da halt wirklich richtig gute Unterstützung und genau.

00:39:34: Cool.

00:39:35: Sehr schön.

00:39:36: Ramona ist jetzt nebenan.

00:39:39: Bist du jetzt nicht aus Bad Kissingen direkt?

00:39:44: Was habt ihr und warum seid du und dein Mann?

00:39:47: Warum seid ihr dabei im Verein?

00:39:49: Genau.

00:39:51: Wir sind dabei oder sind dazugekommen.

00:39:52: Werder, wenn ich hier wurde, ich angesprochen von der Julia.

00:39:54: Es hat alles begonnen mit einem Weg, mit unserem Stühleweg in Großalbststadt.

00:40:00: Das ist ein Wanderweg, der um unser Dorf führt, die Großalbststadt der Seelenstühle.

00:40:04: Und irgendwie hat sich daraus dann mehr entwickelt.

00:40:06: Ich habe lange woanders gewohnt in Ingolstadt und im Allgäu und kam dann wieder hier in die Heimat zurück.

00:40:11: Und es war so ein knallhatter Aufschlach und dachte mir, jetzt bin ich wieder hier.

00:40:16: Und die Heimatunternehmer, dadurch konnte ich ganz viele ... Liebe Menschen, also mir geht es in Erster Linie um die Menschen, die ich hier kenne, die so Mut machen, die sagen, hey, hier geht was, wir machen was, wir packen es an.

00:40:28: Und dann habe ich wieder viel Unterstützung erfahren mit den Heimatunternehmern für unsere Klappstuhlmusik bei uns im Garten, wo auch von der Julia viel Motivation kam, das zu machen.

00:40:38: Und ja, in Erster Linie geht es echt.

00:40:41: um die Menschen und um das Mut machen, dass man zusammen als Gemeinschaft viel mehr schaffen kann.

00:40:46: Okay, vielen vielen vielen Dank.

00:40:48: Ja, mag noch jemand von euch?

00:40:52: Ja, Eddy.

00:40:54: Heimatunternehmer der ersten Stunde.

00:40:56: Genau.

00:40:57: Gründungsmitglied.

00:40:58: Eddy, über deine Intention.

00:41:00: Ja, warum bin ich Heimatunternehmer?

00:41:01: Also... Grundsätzlich ist es so, es geht um den Menschen.

00:41:04: Und das ist das, was da bei uns das ausmacht.

00:41:07: Bisschen wie in einer kleinen Familie, finde ich.

00:41:08: Und wenn ich jetzt vier, sechs Wochen euch nicht sehe, dann fehlt mir was.

00:41:12: Es ist wirklich so.

00:41:14: Weil man gemeinsam tickt und das Schlimme ist ja dann noch so ein Treffen.

00:41:18: oder noch schlimmer ist es dann, wenn wir über Bayern weiter das Netzwerk treffen machen, da kommen mit soviel Ideen heim, das ist der Wahnsinn.

00:41:24: Und das natürlich, ich habe das Glück, weil ich habe die Ideen habe, aber Leute, die mir dann hintran helfen, das Ganze in eine gewisse Richtung zu bringen.

00:41:32: Das ist ja vorhin gesagt worden von der Franzi und sie hat Norlich gesagt, ich möchte mir das nicht vorstellen, wenn du den Laden gemacht hättest.

00:41:40: Und genau so ist es.

00:41:41: Also das ist dann schon so, dass ich so ... der bin, der dann da ein wenig voraus geht und dann aber hinten an den Leuten hat, die das rechten und dann wird es irgendwie.

00:41:49: Und das Schöne ist wirklich auch so, dass man da nicht großartig jetzt durch die ganze Instanzen, die Partierclub soll immer hammer genug.

00:41:57: Wir brauchen wirklich Dinge, die von der Idee in die Umsetzung sehr schnell gehen und dann, wo die Wege direkt gehen.

00:42:04: Und das ist halt einfach so, wenn man dann über zwei Stufen bei der Ministerin oder beim Ministerium ist, dann kommen wir vorwärts.

00:42:15: Und jeder sagt, wie es nicht geht.

00:42:17: Damit komme ich nicht klar.

00:42:18: Ich muss wissen, wie es geht.

00:42:20: Das läuft bei den Heimatunternehmern einfach super.

00:42:23: Und das macht richtig Spaß, da dabei zu sein.

00:42:26: Und wenn ich noch an eine Gegebenheit denke, im Allgäu, am Montag, dann waren das die Jungs, Jungs Böhler, auf mir zugekommen.

00:42:33: Und dann gesagt, Mensch, ja, und mir möchte ich jetzt auch den Hof von die Oma machen und mir brauche jetzt Flächen und so weiter.

00:42:39: Da habe ich gesagt, das können wir gleich verlesen.

00:42:42: Jeder Quadratmeter ist aufgeteilt bei uns in der Region.

00:42:46: Also der Amtchef sieht so, es ist da nichts dabei, wo jetzt nicht, hab ich gesagt, ihr müsst mit dem anfangen, was andere wegschmeißen oder weggeben, nichts mehr brauchen können.

00:42:55: Und das ist dann, was man mal Stück für Stück und muss besser machen wie andere, muss versuchen, daraus wieder auszumachen.

00:43:00: Und das ist jetzt so, dass ihr dann dieses Netzwerk auch damit einfach immer stärker macht.

00:43:05: Und wenn ihr nicht sagt, ich brauche doch mal den.

00:43:07: Und ich wär nie vergessen, wie ich in der Sparkasse war, damals mit Stocksbräu.

00:43:13: Ich hab den nicht so recht gesagt.

00:43:16: Hallo, dass ihr da seid, weil der Chef auch dabei ist.

00:43:18: Aber wenn ihr nur an die Zahlen glaubt, dann müssen wir gleich hinaus.

00:43:21: Wenn ihr an die Menschen glaubt, dann können wir miteinander reden.

00:43:25: Und ich hab da drinnen wirklich so, so musste ich mit meiner Frau nicht reden, wie ich sie überzogen muss damals.

00:43:32: Wie ich da drinnen gerede.

00:43:33: So war es schon echt spannend.

00:43:35: Es hat funktioniert, nur es war dann vielleicht die Gesamtgegebenheit, dass es dann nicht so eingeschlagen ist.

00:43:42: Aber auch das ist Heimatunternehmer, dass wir uns auch, wir Familie auch im Test, die Sachen mal kümmern, wo nicht gehen.

00:43:47: Und weil man erzählt immer nur das, was wirklich läuft.

00:43:50: Und wenn ich heute Betriebsführung bei mir mache, da gehe ich extra hin und sage, pass auf, schau dich das mal an.

00:43:54: Das ist nett gelaufen.

00:43:56: Und das gibt es bei jedem.

00:43:57: Das läuft nicht alles immer.

00:43:58: Und du musst da immer wieder mal was auf, wo nicht läuft.

00:44:00: Aber da sind genau die Heimatunternehmer da, die Menschen da, die sagen, okay, pass auf.

00:44:04: Dann probieren wir es halt mal anders drum.

00:44:06: Und ich sage es nur, wenn es A nicht geht, geht B oder C bis Z. Also da gibt es immer Möglichkeiten, um irgendwas zu machen.

00:44:11: Sehr

00:44:11: schön.

00:44:11: Sehr schön.

00:44:12: Sehr schön.

00:44:12: Sehr schön.

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00:44:13: Sehr schön.

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00:44:14: Sehr schön.

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00:44:15: Sehr schön.

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00:44:16: Sehr schön.

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00:44:17: Sehr schön.

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00:44:18: Sehr schön.

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00:44:19: Sehr schön.

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00:44:25: Sehr schön.

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00:44:26: Sehr schön.

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00:44:27: Sehr schön.

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00:44:28: Sehr schön.

00:44:28: Sehr schön.

00:44:29: zwei, drei Projekte hier, die ich mit Absicht nicht sage, weil der Eddie hat schon gesagt, vieles wird zerredet.

00:44:35: Und wir versuchen ja zu sagen, kommt ins Tun, kommt ins Machen.

00:44:39: Aber ich sage es mit Absicht, hier drei Projekte, die hier stehen, Tieser ich nicht an, weil wir da eben so sehen, das wollen wir nicht zerredet haben, sondern das werden wir die nächsten drei, vier Wochen in die Spur bringen und dann können wir darüber reden.

00:44:52: Werner wollt noch eine Ergänzung haben?

00:44:54: Ja, eine wesentliche Ergänzung für die Heimatunternehmer ist, dass wir nicht oder dass wir keine kommerziellen Absichten

00:45:02: haben.

00:45:03: Ich glaube, das unterscheidet uns von den Lions, von den Röner Unternehmernetzwerken, die es so gibt, die Netzwerken, um ihre Businesses zu erhalten, was komplett auch, sag ich mal, seine

00:45:20: Legitimation ist.

00:45:22: Das ist keine Kritik, meine ich nicht böse.

00:45:24: Aber hier geht es darum, dass wir die Dinge nicht mit einem persönlichen kommerziellen Hintergrund verbinden.

00:45:32: Und das bringt diese persönliche Nähe zu den Leuten.

00:45:35: Dass es nicht darum geht, Geld von A nach B zu verschieben.

00:45:40: Das ist

00:45:40: mir bei den Heimatunternehmern immer extrem wichtig gewesen und es ist auch ein entscheidender Erfolg gewesen für unser Projekt, für mein Projekt, was ich gemacht habe.

00:45:50: Das, was der Felix und ich gemacht hätten, da hätten Unternehmensberater hunderttausend Euro für kassieren können.

00:45:58: Aber wir haben es nicht kassiert, sondern das Geld ist quasi so, wie es ist im Projekt geblieben.

00:46:04: Und das ist einer der Erfolgsfaktoren auch dieses Projekts

00:46:06: gibt.

00:46:08: In Sachen Glaubwürdigkeit gegenüber den Leuten, von denen wir jetzt im Ministerium was fordern, weil die sehen dann, hey, die haben ja gar nichts davon.

00:46:19: Wir machen das als Erne.

00:46:21: Also so als kleine Anekdote, als wir da aufgeschlagen sind am Ministerium war die erste Frage ja und was haben Sie finanziell davon, welche Firmen haben Sie?

00:46:29: Und dann haben wir uns vorgestellt und haben die gesehen, oh Mist, das sind Überzeugungstäter, die werden wir nicht so schnell los.

00:46:36: Ja, cool ihr Lieben, das war richtig, richtig toller, toller Überblick und ganz toller Einblick.

00:46:42: Ich würde zum Abschluss nochmal gerne fragen, weil wenn jetzt die Leute zuhören und vielleicht sind da und geht davon aus, dass da der eine oder andere jetzt zu Hause sitzt oder beim Gassi gehen ist, der sagt, ich habe auch eine Idee.

00:46:57: Was würdet ihr demjenigen, wenn jetzt jemand da ist, hat eine Idee?

00:47:03: Was würdet ihr dem raten?

00:47:05: Was ein Rat, den ihr jemanden mit auf den Weg geben könntet?

00:47:11: Jeder von euch.

00:47:16: Abgesehen davon natürlich Mitglied in den Heimatunternehmen zu werden.

00:47:22: Was rate rätst du jemanden, der eine Idee hat?

00:47:25: Also ich finde immer, dass man losgehen soll für seine Ideen.

00:47:30: Das finde ich ganz wichtig, immer diesen ersten Schritt zu gehen.

00:47:34: Also mutig sein, ja, an sich glauben und sich Menschen suchen, die einen unterstützen, einem Energie geben und dann losgehen, ausprobieren.

00:47:46: Und wenn was nicht passt, dann geht man halt vielleicht mal einen kleinen Umweg, aber geht weiter.

00:47:52: Sehr schön, ja.

00:47:53: Okay.

00:47:53: Ich glaube, das ist auch ganz wichtig, weil mir in der Welt leben, die immer negativer wird und es ist immer leicht, was kaputt zu

00:47:59: finden.

00:48:00: Ich glaube, es ist wichtig, dass die Menschen wieder an ihre Ideen glauben.

00:48:03: Wir haben ganz viele glücklicherweise bei uns dabei und es gibt bestimmt auch ganz viele, die da einen Podcast anhören.

00:48:10: Nicht gleich umwerfen lassen, bloß weil der Peter und die Isolde sagen, ah, das hat noch nie funktioniert.

00:48:15: Bleib bei deinem Job in der Industrie, da verdient sie dein Geld.

00:48:19: Wenn man für seine Überzeugung einsteht und das macht, was man liebt, dann fällt es einem auch leicht, mal ein bisschen mehr zu tun.

00:48:25: Und ich glaube, wir sollten wieder mehr an uns glauben und an unsere Ideen.

00:48:30: Und dann mal loslegen und nicht alles zerdenken.

00:48:32: Nicht gleich in Millionen denken, sondern statt mal mal los und dann gucken wir mal, wo die Reise hingeht.

00:48:39: Sehr schönes Schlusswort.

00:48:40: Vielen Dank, liebe Julia, liebe Felix, liebes Publikum.

00:48:44: Schön, dass ihr da wart.

00:48:48: Und ja,

00:48:50: ich sage danke, hat Spaß gemacht.

00:48:54: Und dann wünsche ich euch weiterhin viel Erfolg, uns viel Erfolg dabei.

00:48:58: Und freue mich darauf, euch bald wiederzusehen.

00:49:00: Dankeschön.

00:49:04: Was geht am Wochenende?

00:49:06: Hier kommt

00:49:07: Wo

00:49:07: geht was?

00:49:10: Und bevor wir für heute den Deckel drauf machen, kommt noch unsere Rubrik Wo geht was?

00:49:15: Drei Veranstaltungen in den nächsten Wochen, die zeigen, in und um Bad Kiesingen wird nicht nur gefeiert, hier wird auch nachgedacht unterstützt und vorausschauend geplant.

00:49:24: Starten wir mit einer Ausstellung, die berührt und gleichzeitig Mut macht.

00:49:29: Unter dem Titel Selbsthilfe zeigt Gesicht, geht es um Menschen, die mit Krankheit Krisen oder tiefen Einschnitten im Leben umgehen müssen.

00:49:37: Und dabei nicht allein bleiben wollen.

00:49:39: Die Ausstellung ist noch bei dem siebenundzwanzigsten Februar im Lichthoch des Landratsamtes Bad Kissingen zu sehen und gibt einen sehr konkreten Einblick in die regionale Selbsthilfe-Landschaft.

00:49:50: Welche Gruppen gibt es?

00:49:51: Was kann Selbsthilfe leisten?

00:49:53: und wie finde ich überhaupt den Mut Hilfe anzunehmen?

00:49:57: Genau diese Fragen stehen hier im Mittelpunkt.

00:49:59: Der Eintritt ist frei.

00:50:00: Reinschauen lohnt sich, auch für Angehörige oder einfach aus Interesse.

00:50:06: Passend dazu gibt es am Mittwoch den fünften Februar um siebzehn Uhr einen begleitenden Vortrag mit dem Titel Gestalten statt Erleiden, Krankheit und Krisen als Fenster zur neuen Sichtweisen.

00:50:17: Ein Impulsabend für alle, die sich fragen, wie man mit schwierigen Lebensphasen konstruktiv umgehen kann, ohne schön reden, aber mit Perspektive.

00:50:26: Ebenfalls kostenfrei.

00:50:29: Zweiter Tipp, sachlich.

00:50:30: Wichtig und irgendwann für fast alle relevant.

00:50:34: Am Dienstag, den dritten Februar, lädt gute Pflege zur Veranstaltung Vorsorgeplanung, Vorsorgevollmacht, Patientenfügung und digitaler Nachlass ein.

00:50:44: Von dreizen Uhr, dreißig bis fünfzen und dreißig im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Bad Kissingen.

00:50:49: Es geht um Themen, die man gerne verdrängt, die im Ernstfall aber enorm entlasten können.

00:50:54: Für einen selbst und für die Familie.

00:50:57: Die Veranstaltung richtet sich, besonders am pflegende Angehörige steht aber allen Interessierten offen.

00:51:03: Kostenfrei, verständlich aufbereitet, eine dieser Veranstaltungen, bei denen man hinterher froh ist, sich die Zeit genommen zu haben.

00:51:11: Eine kurze Anmeldung ist erforderlich.

00:51:15: Und zum Schluss ein Angebot, das den Blick nach vorne richtet.

00:51:19: Am vierentzwanzigsten Februar startet in Bad Kissingen das Präventionsprogramm mental gestärkt im Alter.

00:51:25: Körper, Geist und Seele.

00:51:27: Ein kostenfreies Kursangebot für Menschen ab Sechzig, das sich ganzheitlich mit dem Älterwerden beschäftigt.

00:51:33: Bewegung, Ernährung, Schlaf, der Umgang mit Schmerzen, aber auch Sinnfragen und soziale Kontakte spielen hier eine Rolle.

00:51:42: Insgesamt gibt es vierzehn einzelne Veranstaltungen, die jeweils anderthalb Stunden dauern und individuell gebucht werden können.

00:51:49: Organisiert in Zusammenarbeit mit der Volksschulschule Bad Kissingen.

00:51:53: Ein starkes Angebot für alle, die sagen Lebensqualität, Hört nicht bei der Zahl auf dem Personalausweis auf.

00:52:02: Damit sind wir für heute durch.

00:52:04: Alle Termine und Infos findet ihr wie immer in den Show-Notes.

00:52:08: Und egal, wofür ihr euch entscheidet, hingehen, mitnehmen, weiterdenken.

00:52:13: Denn genau davon lebt unsere Region.

00:52:17: Das war Kistalk, Folge zwei im Jahr.

00:52:22: Wir haben gesehen, in Bad Kissingen passiert viel.

00:52:24: Manches leise, manches sichtbar, aber immer getragen von Menschen, die sich kümmern, einbringen und Verantwortung übernehmen.

00:52:31: Genau diese Mischung aus Information, Gespräch und Ausblick macht Kiss Talk aus.

00:52:37: Und genau deshalb lohnt sich auch ein Blick auf die kleinen Themen, nicht nur auf die großen Schlagzeilen.

00:52:42: Wenn euch die Folge gefallen hat, teilt sie gern, empfehlt sie weiter oder lasst eine Bewertung da.

00:52:48: Ihr helft mir damit, dass diese Stimmen gehört werden.

00:52:52: Danke fürs Zuhören, bleibt neugierig, bleibt nah dran.

00:52:56: und bis zur nächsten Folge von Kiss Talk.